http://kita-montessori-suro.de/sprache_und_ihre_entwicklung.htm

Sprache und Sprachentwicklung

in der Montessori-Pädagogik

 

Definition nach Dr. Maria Montessori

Dr. Maria Montessori bezeichnet die Sprache als ein “Geschenk der Verständigung” und als “Basis für das soziale Miteinander“. "Sie befähigt uns, etwas über unsere Vergangenheit zu erfahren, die Welt und den gesamten Kosmos kennenzulernen. Dabei brauchen wir selbst nicht einmal vor Ort zu sein, sondern können weit weg sein von Menschen, oder der Zeit, von der wir hören oder lesen. Sprache, wozu später auch das geschriebene Wort gehört, ist etwas sehr wichtiges und erschließt uns Dimensionen, die teilweise unvorstellbar sind."(Zitat: M. Montessori)

 

Voraussetzungen zum Spracherwerb

Der Spracherwerb ist Abhängig von einigen besonders wichtigen Kriterien:

  • den Hör- und Sprechwerkzeugen (Ohren, Lippenbeweglichkeit, Wangen- Zungenmuskulatur, Kieferbeweglichkeit, Zähne, Stimmbänder, Kehlkopf...   - längeres Liegen im MaxiCosi vermeiden !! )
  • einer entsprechenden Wahrnehmungsverarbeitung (gut ausgebildete Sinne, deren Reize im Gehirn richtig verarbeitet werden können), den Verbindungen vom Hörnerv zum Gehirn, sowie einem intakten Sprachzentrum
  • einem liebevollen, annehmenden und anregenden Umfeld, d.h. Erwachsene die sich je nach Alter des Kindes darauf einlassen und somit immer wieder ihr eigenes Sprachverhalten überprüfen und viele Sprachanreize schaffen
  • dem Verhalten des Erwachsenen dem Kind gegenüber während des Spracherwerbes – denn, wie WIR auf das Kind reagieren wenn es uns etwas mitteilt, trägt oft entscheidend dazu bei, wie diese kindliche Bereitschaft zu sprechen und sich zu äußern angeregt, eingeschränkt wird, oder gar versiegt. Wichtig ist, laut neuester Forschungen, dass auf den Inhalt des Geäußerten eingegangen wird. Sind Verbesserungen, die Aussprache und Grammatik betreffend nötig, müssen diese einfühlsam und wie nebenbei geschehen. Das gelingt, ohne das Kind zu demotivieren, indem das Erzählte „richtig“ wiederholt wird, z.B. wenn ein Kind sagt: „Der Tinderdarten ist alle.“ Achtsamer Erwachsener wiederholt: „Ja, der Kindergarten ist zu Ende.“ Besonders wichtig ist hierbei auch, das Kind aussprechen zu lassen und natürlich, ihm zuzuhören.


Sehr interessant ist, dass Kinder, egal in welchem Teil der Welt sie geboren werden, die Sprache im etwa gleichen Zeitabschnitt erwerben. Das heißt, Spracherwerb folgt einer genetischen Ordnung. Jedes Baby ist demnach grundsätzlich mit der angeborenen Fähigkeit ausgestattet, Sprache zu erwerben und folglich sprachlich zu Kommunizieren. Außerdem lernen die Kinder immer die Sprache ihrer Umgebung!


Wissenschaftliche Untersuchungen zum Spracherwerb:

„Vier, maximal fünf Jahre brauchen Kinder normalerweise, um richtig sprechen zu können.“ (aus: „Sprich mit mir“, Pestalozziverlag, Hrsg. Barmer Krankenkasse)

Neben der Sprache lernen sie natürlich noch vieles mehr.

Was jedoch die Studien außerdem belegen, ist, dass schon fast jedes 4. Kind im Vorschulalter grafierende Auffälligkeiten im Spracherwerb zeigt.

Zu den Zeitabschnitten in denen der Spracherwerb besonders optimal stattfindet, gibt es sprachwissenschaftlich belegte Untersuchungen. Raster zur Sprachentwicklung dienen als Hilfsmittel um rechtzeitig erkennen zu können, ob eine Spracherwerbsverzögerung vorliegt.  Sie dienen als Orientierungsrahmen!

1. Ein sehr anschauliches Raster (wurde beim Elternabend ausgegeben) wurde ausgewählt, da es den Sprachentwicklungsraum aufzeigt, in dem die Kinder besonders vielfältige Sprachanreize brauchen und wie die Sprachbildung in der Regel verlaufen sollte. Dies sind Durchschnittswerte. Sie sollen nicht als starre Norm verstanden werden. Abweichungen von mehr als 5 Monaten, sollten abgeklärt werden.

2.    Speziell in dem Alter, in dem Ihr Kind besonders sensibel auf Sprache reagiert, ist es auch in unserer KiTa. So erfährt es zusätzlich zum Angebot von zu Hause vielfältige Sprachanregungen. Der Spracherwerb und das Sprachverständnis wird dadurch gemeinsam intensiv unterstützt. Zudem sind bei uns regelmäßig spielerische Übungen zur guten Entwicklung der Sprechwerkzeuge gegeben - denn ohne das richtige "Werkzeug" (Lippen, Zunge, Wangen, Kiefer) ist es nicht möglich richtige und deutliche Laute, also Sprache zu äußern.

3.    Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass im weiteren Lebensverlauf nur noch auf das bis dahin Erworbene aufgebaut wird. Es wird verfeinert und differenziert, z.B. indem weniger gebräuchliche Wörter oder Begriffe dazugelernt werden, oder Fachbegriffe erworben werden, die in der späteren täglichen Arbeit wichtig sind.

Das Raster enthält  Richtlinien. Es zeigt  anschaulich, dass v.a. in den ersten 6 Lebensjahren besonderes Augenmerk auf die Sprachentwicklung gelegt werden sollte.

In Einzelfällen kann ein Kind natürlich schneller oder langsamer in seinem Spracherwerb sein. Bei Bedenken, sollte das Fachpersonal in der KiTa, der Kinderarzt der das Kind schon längere Zeit kennt und evtl. ein Logopäde angesprochen werden.

Sprachstörungen wie Poltern, Stottern, Dysgrammatismus, und später in der Schule Legasthenie (Lese- Rechtschreibschwäche) erfordern in jedem Falle die Abklärung durch fachkompetente Beobachtung, Testung und Behandlung.

Bei allen Sprachauffälligkeiten werden Sie in unserer KiTa umgehend angesprochen. Weitere Untersuchungen, oder die Entscheidung, eine Therapie zu nutzen, liegt allein in Ihrer Verantwortung als Eltern. Die Pisastudie jedenfalls zeigt eindeutig, dass ein unter anderem gutes Sprachverständnis, als wesentliche Grundlage für schulischen Erfolg gilt. Seien Sie deshalb als Eltern wachsam und nutzten sie hilfreiche Angebote für Ihr Kind.


Gerade deshalb ist es ein besonderer Schwerpunkt in unserer Arbeit mit den Kindern, die Sprache und Sprachentwicklung durch vielfältige Angebote und Anreize zu  unterstützen.

Sie als Eltern sind jedoch ein tragender Faktor beim Spracherwerb Ihres Kindes. Die Mehrzahl der Stunden wird es von Ihnen zu Hause betreut und in vielen Entwicklungsbereichen gefördert und gebildet. So auch in der Spracherziehung.
 

 

Laut Dr. Montessori, und inzwischen sprach- und lernwissenschaftlich belegt, gelingt eine gute Sprachbildung durch eine aufmerksame Zuwendung die Sie Ihrem Kind schenken und ein gutes Sprachvorbild

 

Achten sie deshalb auf ihre eigene Wortwahl und Aussprache, d.h. deutlich und eher langsam sprechen // Welche Worte gebrauchen Sie? Vielleicht auch unbewusst Kraftausdrücke oder Verniedlichungen wie „Das ist ein Wau Wau“. Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren sind sehr wachsam und lernbegierig. Deshalb nehmen sie vieles was wir ihnen vorleben und vorsagen als absolut richtig an. Geschickter wäre zu sagen: „Das ist ein Hund, der bellt wau, wau.“

 

  • bereits ab der Geburt beginnt die Sprachentwicklung. Je mehr Sie sich auf die Babysprache einlassen können, die verschiedenen Laute und auch Wein- und Schreiäußerungen richtig deuten, umso besser wird die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind sein. Dies ist die erst große Voraussetzung für der Spracherwerb. Schon wie und wann Sie auf Ihr Kind reagieren zeigt ihm, ich bin wichitg und angenommen und werde verstanden. So erfährt das Kind, dass es mit seinen ganz einfachen Äußerungen etwas bewirken kann und wird mit zunehmendem Alter immer differenziertere Verständigungsmöglichkeiten nutzen wollen. Ab dem Krabbelalter jedoch sollten Sie die Babysprache unbedingt immer mehr zurücknehmen und ganz normal mit Ihrem Kind kommunizieren.
  • schon mit den ganz Kleinen, kann man Bilderbücher betrachten die nur einen Gegenstand pro Seite zeigen. Am besten ist es, wenn darauf Dinge aus der natürlichen Umgebung des Kindes zu sehen sind, wie ein Tier, Spielsachen usw. Sie können die Farbe dazu benennen, so dass das Kind automatisch Farbnamen lernt. Sie können den realen Gegenstand im Zimmer gemeinsam suchen und somit ganz nebenbei die Raumwahrnehmung schulen (auch wichtig für mathematisches Denken). Ihr Kind ist in der Regel immer in der Lage, erst einmal mehr zu verstehen, als sich sprachlich schon selbst auszudrücken.
  • erzählen Sie schon Ihrem  Kind, wenn es z.B. mit auf der Küchenanrichte in seiner entsprechenden Liege dabei ist, oder dabei sitzt, was Sie als Mama gerade machen. So ist ihr Kind ganz nahe. Sie können den Blickkontakt immer wieder aufbauen und so die Bindung zu Ihrem Kind vertiefen. Eine gut gelungene Bindung ist für alle zu erwerbenden Entwicklungsbereiche von großer Bedeutung.
  • Kinder von 0 bis etwa 3,5 Jahren sind sog. "Lippenleser". Sie brauchen ein dreidimensionales Sprachvorbild, um die Mundstellung gut beobachten zu können - also Sie als Eltern und später in der Krippe die jeweiligen Pädagoginnen, die sich Zeit nehmen und sich dem Kind zuwenden. Kassetten und auch Filme verhindern eine gute Sprachentwicklung. V.a. bei Filmen passt das Gesagte und die Lippenstellung in den wenigsten Fällen zusammen, da Zeichentrickfiguren, Handpuppen oder Synchronisationen zu sehen bzw. zu  hören sind.
     
  • Der beste Sprachtrainer sind Sie selbst. Begleiten Sie das was Sie Tun, oder die Dinge mit denen Sie umgehen durch deutliches Sprechen, z.B. „Ich hänge die nasse Wäsche auf, hilfst du mir dabei? Gib mir bitte den roten Pulli aus dem Wäschekorb. Jetzt brauche ich deine grüne Lieblingshose. Die Wäscheklammern halten die Wäsche gut fest. Der Wind weht sie nicht herunter.“
     
  • singen sie mit ihrem Kind, damit übt es ganz nebenbei Sprachmelodie und Sprachrhythmus, die jeder normal gesprochene Satz ebenfalls hat
     
  • Fingerspiele und Kniereiter machen Spaß, schaffen Nähe und Geborgenheit und regen durch den darin enthaltenen Rhythmus immens die Sprachentwicklung an
  • drehen Sie Ihr Kind, wenn Sie mit dem Kinderwagen unterwegs sind in Ihre Richtung. Gute Kinderwagen zeichnen sich dadurch aus, dass der Lenker verstellbar ist. Sprechen Sie mit Ihrem Kind nicht mit Ihrem Handy. Erzählen Sie, was es alles zu sehen gibt. Auch wenn unsere schnelllebige Zeit es vermeintlich nicht zulässt, bleiben Sie immer mal wieder stehen und lassen Sie die Eindrücke auf Ihr Kind wirken. Für Ihr Kleines ist alles noch neu und es braucht Zeit zur Verarbeitung. Diese Zeit, in der Sie diesen innigen Kontakt pflegen können, lässt sich später nicht wieder zurückholen.
     
  • lesen sie Gedichte und Reime und lassen sie später ihr Kind selbst Reimwörter finden
     
  • erzählen und lesen Sie Bilderbücher und Geschichten / erfinden Sie selbst Geschichten, von und über Dinge die ihr Kind mag und kennt, z.B. aus der Wohnung, über ein Tier ..... (Meine Tochter liebte lange Zeit „Familiengeschichten“ mit den witzigsten Dingen, etwa mit Glühbirnmama, Glühbirnpapa, Glühbirnkind und vielen anderen Haushaltsgegenständen die alle Mama / Papa / Kind waren. Dabei können ganz nebenbei Informationen eingeflochten werden, wo man sie kaufen kann, was da eigentlich das Licht erzeugt, was man damit tut, wozu man es braucht usw. Dies alles erweitert spaßbringend den Wortschatz ihres Kindes und baut sein Allgemeinwissen aus)

     
  • betrachten Sie Bilderbücher auch, ohne die Geschichte vorzulesen, sprechen Sie über die Abbildungen, entdecken Sie Bekanntes und Neues und lassen Sie es immer wieder vom Kind selbst benennen – dies regt den Sprachgebrauch und Sprechfluß an


Eigenes Sprechen mit dem Kind ist etwas anderes als Kassetten, CD`s, oder Fernsehsendungen hören (Mundbewegungen passen oft nicht zum Wort, da die Übersetzung aus einer anderen Sprache ist; Zeichentrickfiguren machen den Mund nur auf und zu/ Verzerrungen über den Lautsprecher sind gegeben / falsche Aussprachen wie etwa bei „Urmel aus dem Eis“– Mupfel statt Muschel, oder bei „Flitze Feuerzahn“ der lispelt) Diese Sachen können dann angeboten werden, wenn sich die richtige Aussprache beim Kind gefestigt hat. Nun ist es witzig und das Kind versteht schon, dass ein Tier eben  normalerweise nicht sprechen kann wie ein Mensch.
 

Ebenso wichtig für die Sprachbildung ist eine interessante Umgebung.

 

  • zum Erwerb der Sprache ist eine anregende, interessante Umgebung wichtig, in der die Kinder über alle ihre Sinne verschiedenstes wahrnehmen können. Denn „das Lernen  wendet sich über die Sinne an den Verstand“, so Dr. Maria Montessori.
     
  • Eine stets ansprechende Umwelt (in der man auch schmutzig werden darf) motiviert zum Kennenlernen der Dinge und dazu, sie zu benennen (Spielsachen aus unterschiedlichem Material, sowie Naturmaterialen; Puzzles mit interessanten Abbildungen...)
     
  • Bei uns in der KiTa geschieht das im alltäglichen Betreuungsverlauf
     
  • und im Besonderen in den Stuhlkreisangeboten, indem wir über verschiedene Themen sprechen die an den Interessen der Kinder anknüpfen, die sich durch den Jahreskreis ergeben und einfach im Alltag immer wieder auftauchen. Sie als Eltern können das z.B. mit unterstützen, wenn sie beim Aufenthalt im Freien ihr Kind bewußt über die Veränderungen in der Natur aufmerksam machen und darüber sprechen. So vermitteln sie ganz nebenbei Fach- und Sachwissen. Lassen sie ihr Kind dabei so oft wie möglich Dinge mit den Händen fühlen (vielleicht auch einen Regenwurm, eine Schnecke... - Feuchttücher sind schnell eingesteckt und verhelfen danach zu sauberen Händen). Dies geht natürlich in allen anderen Lebensbereichen ebenfalls.
     
  • Vielfältige Spiel- und Arbeitsmaterialien, Bilderbücher, Geschichten, Lieder usw. stehen den Kindern immer zur Verfügung und werden mit uns und den Spielkameraden genutzt. Gerade traditionelle Kinderlieder sprechen Kinder in ihrer Einfachheit der Texte und Melodien sehr an. Sie kennen diese bestimmt auch noch.


Sie haben beim Lesen sicher bemerkt, das Sie als Eltern besonders wichtig sind!! Trotz Betreuung in der KiTa ist Ihr Kind die Mehrzahl der Stunden bei Ihnen zu Hause.
Nur mit Ihnen zusammen gelingt es, alle wichtigen Entwicklungsbereiche, nicht nur die Sprache, gut anzubahnen, mit zunehmendem Alter zu differenzieren und weiter auszubauen.



Zu den bereits genannten sprachanregenden Ideen, können Sie Ihrem Kind ohne großen Aufwand folgendes anbieten, um spielerisch und regelmäßig die Lippen- Zungen- Wangen- und Kiefermotorik zu schulen.

Wenn noch ein Geschwisterchen kommt, oder vor kurzem geboren wurde, bzw. ihr Kind noch Flasche trinkt oder einen Schnuller hat, finden Sie im Folgenden einige Anregungen, die ganz nebenbei helfen die Grundlagen für eine gute Sprachentwicklung zu schaffen.
 
Kinder werden groß und haben in der Regel keine Entwicklungsnachteile, egal ob Sie Stillen, oder die Flasche geben. Trotzdem hilft es ihrem Flaschenkind, wenn Sie bei der Wahl der Sauger und Schnuller auf gewisse Dinge achten.
 

  • Stillen ist, trotz allem wie sie wissen, aus vielerlei Gründen gut, so auch  im Hinblick auf die Sprachentwicklung.  Dabei wird der Lippenschluss und die Mund- Wangenmuskulatur     automatisch trainiert (Kind muss an der Brust stärker saugen als bei der Flasche). Der  Zungenstoß wird durch das Stillen abtrainiert, was dem Lispeln vorbeugt (Tips einer  Logopädin).
     
  • Achten sie beim Flasche geben auf gute Sauger. Das Kind soll sich ebenso wie Stillkinder anstrengen müssen, auch wenn es länger dauert, die Flasche zu trinken. Die Lochgröße  (alle 6-8 Sekunden soll nur 1 Tropfen herauskommen, wenn die Flasche umgedreht wird; das Loch sollte weiter oben am Sauger sein, damit die Milch erst an den Gaumen kommt).  Das Lippenschild sollte breiter sein, damit die Lippen nicht zu weit über den Sauger  kommen, das führt leicht zu Lippen- und Zahnfehlstellungen. Ziehen sie die Flasche  zwischendurch immer wieder leicht weg, um den Saugreflex gut zu fördern (Tips einer  Logopädin). Gönnen Sie sich die Zeit beim Füttern. Ihr Kind wird so schnell ohne Flasche auskommen, dass Sie diese Auszeiten dann vielleicht vermissen werden. 
     
  • Achten sie auf gute Schnuller. Latex ist in der Regel besser – außer - Allergien sind bekannt. Gebogene Mundstückformen fördern den Lippenschluss. Eine breitere Form des Nuckelteiles unterstützt eine gute Gaumenentwicklung (Tips einer Logogpädin). Sicher  sind diese Dinge etwas teuerer als handelsübliche Angebote. Bedenken Sie jedoch, dass Sie damit sogar schon ab diesem Zeitpunkt etwas sehr gutes für ihr Kind im Hinblick auf  die Schule tun. Denn dort nimmt  Sprache einen umfassenden Teil ein und das nicht nur  im Deutschunterricht. (Beratung zu Schnullern und Saugern erhalten Sie bei guten  Logopäden)
     
  • Legen sie ihr Kind, wenn es wach ist, immer wieder bewußt in die Bauchlage, wenn es das selbst noch nicht tut! Sowohl Rücken- als Bauchlage sind für die Bildung der unterschiedlichen Laute in unserer Sprache wichtig (Lalllaute entstehen in der  Bauchlauge, Gurrlaute in Rückenlage – beides wird beim Sprechen gebraucht). Zusätzlich ermöglichen sie ihrem Kind durch die verschiedenen Lagerungen vielfältige Bewegungserfahrungen, die es in seiner Entwicklung vom Liegen über das Robben und  Krabbeln, bis hin zum Sitzen und Laufen als wichtige Stadien durchlaufen sollte. Dabei  werden ganz nebenbei alle wichtigen Muskeln im Bauch- und Rückenbereich optimal trainiert.
     
  • Darauf können sie achten, sobald ihr Kind festere Nahrung zu sich nimmt. Bieten sie häufig gut kaubare, festere Nahrung an (Karotte, Gurke, Apfel, Rinde am Brot lassen...). Der Druck der dabei durch die feste Nahrung an den Gaumen ausgeübt wird, regt das Sprachzentrum im Gehirn an, sich zu öffnen. Zudem fördert feste Nahrung den Speichelfluss, regt den Schluckreflex besonders an, tainiert die Gelenkigkeit der Zunge und stärkt die Kiefer- und Wangenmuskulatur. Wenn sie ihrem Kind wenig Breiiges anbieten (Joghurt, Pudding,  Banane...), legen Sie einen wichtigen Grundstock für gute Sprechwerkzeuge. Sie tun damit schon viel für den Verlauf einer normalen Sprachentwicklung (das  heißt nicht, dass Kinder so etwas gar nicht bekommen sollen, oft jedoch bekommen sie es bevorzugt angeboten). Gerade wenn Kinder anfangen zu zahnen, stecken sie besonders gerne harte Sachen (Spielsachen usw.) in den Mund. Das zeigt deutlich, dass es eher nachteilig ist, wenn sie gerade in dieser Zeit die feste Rinde abschneiden, da sie  für ihr Kind Erleichterung bringt. Sie sparen sich zudem die teueren, nach relativ kurzer Zeit unhygienischen Beißringe, wenn die Zähne mehr und  mehr schießen. Der natürliche Hustenreflex beugt sicher gegen das oft vermutete sich Verschlucken vor.
     
  • Machen sie immer wieder lustige Zungenübungen ( Joghurtdeckel, oder zu Hause auch einmal den Teller nach dem Essen abschlecken) und Blasübungen (Blasebussi, Kussmund).  Ebenso trainieren Sie die Mund- und Zungenmuskulatur, wenn Ihr Kind ein Stäbcheneis schleckt. Legen Sie ihm ein Smarti oder Gummibärchen als kleine  Nachspeise auf den Teller, Ihr Kind soll dies dann mit der Zungenspitze, ohne zu  Hilfenahme der Hände, aufschlecken (der Süßigkeitenkonsum soll damit nicht steigen). Trinken mit dem Strohhalm trainiert ebenfalls  nachhaltig den Mund- und  Zungenmuskulaturbereich. Das Trinken mit dem Strohhalm schützt ihr Kind in der Sommerzeit zudem vor gefährlichen Stichen durch Bienen,  Wespen usw. im  Mundraum. Diese Angebote sind für  Kinder ab etwa 1,5 bzw. 2 Jahren  geeignet.
     
  • Pustespiele aller Art machen den Kindern Spaß und stärken Mund- und Wangenmuskulatur (Wattebällchen so weit wie möglich über den Tisch pusten; Tischtennisbälle zu einem vereinbarten Ziel blasen; Luftschlangen und Seifenblasen pusten, Styroporschnipsel aus Bechern pusten..)
     
  • Schenken Sie ihrem Kind die Möglichkeit, sich so oft wie möglich zu bewegen und viel mit  den Händen zu tun, auch wenn es schmutzig wird. Untersuchungen belegen, dass  Bewegung für die gesamte kindliche Entwicklung sehr wichtig ist und dass zwischen Händen und Sprachzentrum ein direkter „Draht“ besteht.
     
  • Ältere Kinder sollten immer wieder Kaugummi kauen dürfen. Wenn Ihr Kind die Schluckbewegungen gezielt steuern kann (ab ca. 4 Jahren sollte dies spätestens möglich sein) kann dies angeboten werden. Die Kinder schlucken das Kaugummi dann in  der Regel nicht mehr einfach hinunter.
     
  • Mimik, Gestik und Körperhaltung ist eine andere Form der Sprache. Je jünger Kinder sind,  um so feinfühliger und schneller reagieren sie darauf. Oft sagt die Haltung, oder ein Blick einem Kind mehr als Worte. Vor allem sollte das Gesprochene und die Haltung, wie auch Gesichtsausdruck übereinstimmend sein. Kinder lernen z.B. erst ab 4 Jahren, ironische  Bemerkungen als solche zu erkennen und zu verstehen. Achten Sie deshalb auf übereinstimmende Aussagen und Ihre Ausstrahlung dazu. Verwirrungen verzögern die Sprachentwicklung und machen Kinder auch in ihrem Verhalten unsicher ("Darf ich das jetzt, oder doch nicht?" - weil etwa lachend und säuselnd gesagt wird: "Hör auf mich zu hauen, das tut mir weh.")


Viele weitere Ideen und Anregungen, die der ganzen Familie Spaß machen und die im täglichen Miteinander ohne zusätzlichen Zeitaufwand einfließen können, finden Sie Beispielsweise in dem Buch „Sprich mit mir“, Barmer Krankenkasse, Pestalozzi Verlag, ISBN 3-614-53335-2.

Ein kurzer Flyer zum Thema „Mehrsprachige Erziehung“  ist für die entsprechenden Familien beim Elternaben angeboten worden. Auf Wunsch erhalten es gerne auch die anderen interessierten Eltern. Bei Logopäden liegen diese in der Regel zur Mitnahme aus.

 

Bei Dr. Montessori hört hiermit jedoch die Spracherziehung noch nicht auf.


Sie bietet zusätzlich zu den bereits genannten Dingen Materialien an, die schon im Elementarbereich die Schriftsprache anbahnen und das Lesen fördern.

Warum? Weil sie durch ihre hervorragende Beobachtungsgabe und aus dem Blickwinkel der Ärztin und der Pädagogin schnell erkannt hat, dass eine Vielzahl der Kinder schon mit knapp 4 Jahren enormes Interesse an Buchstaben zeigen. Sie entdeckte, dass die sog. „sensible Phase“ (in der jetzigen Bildungspolitik „Zeitfenster“ genannt) für Schreiben und Lesen viel früher zu suchen ist, als dies bisher in der Bildungsdebatte vorgesehen war (somit also nicht erst mit 6 oder manchmal fast 7 Jahren).
Vielfältige  Studien bestätigen mittlerweile die Erkenntnis Dr. Maria Montessori´s. 


Um diese wertvolle Zeit zu nutzen, wenn sich Kinder auf eigenen Wunsch für Buchstaben interessieren, schreiben oder gar schon kleine Wörter lesen wollen, bieten wir in der Motessori KiTa je nach Interesse und Entwicklungsstand spezielle Materialien an, die bereits das Lernen von Buchstaben, das Schreiben und manchmal auch das Lesen indirekt anbahnen. 

Nachhaltiges Lernen geschieht immer aus dem eigenen inneren Antrieb heraus. Sowohl die Elementarpädagogik, als auch die Bildungspolitik haben das inzwischen erkannt. Deshalb wird schon im Vorschulbereich immer mehr darauf geachtet diese Dinge anzubieten. Es besteht jedoch für kein Kind der Zwang, dies zu nutzen, wenn es kein Interesse daran hat (in der Schule dann schon, da muss es das Lernen, was die Lehrkraft vorgibt, Interesse ja oder nein)

Bietet man jedoch schon vor Schulbeginn in der Spielumgebung besondere Materialien an,  merkt man schnell, dass Kinder immer wieder gerne darauf zugehen und bald Buchstaben unterscheiden und benennen wollen und können. So wie Kinder unterschiedliche Tierbilder unterscheiden und benennen können, tun sie dies ebenso mit den abstrakten Buchstabensymbolen.

Das Unterscheiden der Buchstaben ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem tatsächlichen Lesen können!!  Das merkt man oft daran, dass Kinder die einzelnen Buchstaben ihres Namens zwar schreiben, sie jedoch wahllos über das Blatt verteilen und dann sagen: „Das heißt Lena.“ oder „So schreibt man Lena.“
Die Regeln des Schreibens und Lesen werden dadurch noch nicht erfasst und müssen es auch nicht. Das soll weiterhin der Schule vorbehalten bleiben.


Einige Gedanken dazu für Sie, auch wenn Ihr Kind noch weit vom Schuleintritt entfernt ist.


Dieses wahllose Verteilen bekannter Buchstaben hat Dr. Montessori in ihrer Vermutung bestätigt, dass das Schreiben (nicht rechtschreiblich richtiges Schreiben) vor dem Lesen anfängt, v.a. wenn das Kind es vor der Schule beginnt. Denn es erkennt und benutzt Buchstaben bereits, indem es sie aufschreibt und dazu in der Regel einzeln benennt.

Das hat auch damit zu tun, dass einem die eigenen Gedanken mehr vertraut sind als die eines Anderen. Die Gedanken einer anderen Person die einen Text verfasst hat, müssen erst verstanden und interpretiert werden.

Dr. Montessori ließ es deshalb immer zu, dass die ihr anvertrauten Kinder einen fremden Text erst einmal im Stillen lasen um ihn dann laut vorzulesen. Laut lesen und gleichzeitig den Sinn des Textes zu erfassen, stellt für viele Kinder in der Anfangsphase des Lesen lernens eine erhebliche Überforderung dar. Wenn Sie das Eltern wissen, können Sie, wenn Ihr Kind dann in die Schule geht, zumindest zu Hause ermöglichen, dass es den Text erst leise  für sich lesen darf und Ihnen danach laut vorliest. Dies betrifft vor allem Kinder, die sich etwas schwerer tun. Kinder, die sprachlich sehr gute Vorerfahrungen haben, haben meist auch beim Lesen und Erfassen des Textes, kaum Schwierigkeiten, egal ob sie erst laut oder leise lesen.


Auf Grund der Erfahrungen und Erkenntnisse die bisher beschrieben wurden, bieten wir den Kinder in unserer KiTa deshalb besonders ausgewählte Materialien an, die ihr mögliches Interesse an Buchstaben aufgreifen können - immer mit der Wahl dies freiwillig zu nutzen - oder sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die für die spätere Schulfähigkeit ebenfalls sehr wichtig sind.



In der Zeit in der ein Kind unsere Einrichtung besucht, hat es die Möglichkeit:

Freiwillig, mit besonderen Materialien zum Erwerb von Buchstabenkenntnissen zu spielen und zu arbeiten.

Unterschieden werden dabei Materialien die indirekt das Sprechen, das Kennenlernen von Buchstaben und das Schreiben und Lesen vorbereiten.

Da die Vorbereitung auf die Schule, und damit auch auf das Schreiben, gute manuelle und geistige Fähigkeiten erfordert, werden die Kinder mit Materialien, etwa aus dem „Täglichen Leben“ (ein spezieller Lernbereich in der Montessoripädagogik) und den sensorischen Materialien (Sinnesmaterialien) indirekt vorbereitet.

Alle Löffel-, Schütt- und Gießübungen, Steck- und Fädelangebote, Rosa Turm, Braune Treppe,  Einsatzzylinderblöcke u.v.m. trainieren schon lange vor dem ersten Kontakt mit Buchstaben die „leichte Hand“, den Dreifingergriff und das lockere Handgelenk, die Ausdauer und Konzentration. Dazu gehört ebenfalls der ständige freie Zugang zu Mal-, Schneide- und Klebwerkzeugen, die die Hand und die Finger für das spätere Schreiben trainieren.



Direkte Vorbereitung findet statt durch die von Dr. Montessori speziell dazu entwickelten Sprachmaterialien.

  • Metallene Einsatzfiguren, die die Handgelenkbeweglichkeit, das genaue Arbeiten, die Stifthaltung, sowie Konzentration und Ausdauer schulen.
  • Sandpapierbuchstaben, die das Kennenlernen der Lautzeichen über mehrere Sinne erfahren lassen, so dass es leichter fällt, sich die Namen der Buchstaben zu merken. Dabei werden verschiedene Hirnregionen angesprochen und es findet damit eine gute Vernetzung im Gehirn statt (sehen, fühlen, hören der Buchstaben). Über das Nachfahren der Buchstaben mit den Fingern, wird die in der Schule gewünschte Schreibrichtung verinnerlicht. Die Kinder können somit schneller und leichter selbst Buchstaben richtig schreiben. Beim Nachsprechen hört und sieht man (Zungenstellung...), ob Schwierigkeiten bei der Aussprache bestehen. Als Hilfen kann man sog. lautunterstützende Bewegungen anbieten, bzw. bei hartnäckigeren Auffälligkeiten die Eltern rechtzeitig auf eine förderliche Logopädiebehandlung hinweisen.

Mögliche Hörprobleme sind ebenfalls schnell zu erkennen, da das Kind in der Regel alleine oder in einer kleinen, ruhigen Gruppe mit einem Erwachsenen arbeitet.

  • Bewegliches Alphabet, das schon das Lesen anbahnt, da kleine, lautreine Wörter damit gelegt werden können, z.B. Esel, Oma, Opa, Mama, Papa...



Begleitend dazu kann man z.B.

  • Buchstaben im Hof aufmalen und ablaufen
  • Buchstaben aus Steinen, Kastanien, Tannenzapfen usw. legen
  • Buchstaben backen und verzieren
  • Buchstaben ausschneiden und mit Materialien bekleben die den gleichen Anlaut haben
  • Buchstaben mit Wachsmalkreiden nachmalen
  • Seil als Buchstabe legen und Barfuß darüber balancieren
  • Buchstaben ausschneiden und einfache Laute legen LA  /  LE  /  LI ....


Inwieweit wir diese und die in unserer KiTa noch vorhandenen Materialien einsetzen, hängt jeweils vom Interesse des einzelnen Kindes ab. Da absehbar ist, dass die Kinder unsere Einrichtung mit 4 bis 4,5 Jahren verlassen, schauen wir sehr genau, bei welchen Kindern der Einsatz sinnvoll und wirklich vom Kind her gewollt ist.


NICHT der Ehrgeiz von uns Erwachsenen wird das Kind dazu zwingen.


Natürlich fließen im täglichen Miteinander immer die bereits am Anfang beschriebenen Angebote zur Sprachbildung automatisch mit ein. Sie stehen grundsätzlich im Vordergrund.



Desweiteren bietet unsere KiTa an:

  • sich mit Materialien und Spielen zu beschäftigen, die wir auf Grund unserer regelmäßigen Beobachtungen selbst herstellen. Diese greifen spezielle Vorlieben der Kinder auf und sind nach den Prinzipien der Materialerstellung für Montessorimaterialen gestaltet.
     
  • Spiel- und Arbeitsmaterialien die in jedem guten Spielwarenfachhandel erhältlich sind. Seit der Zeit in der Dr. Montessori mit Kindern arbeitete, hat sich das Bild vom Kind grundlegend verändert. Sie war eine der Ersten, die das Kind als eigenständige Persönlichkeit und als „wissenshungriges Wesen“ geachtet hat. Der Fachhandel hat sich inzwischen darauf eingerichtet, so dass auch dort eine Vielzahl schöner Spiele zu finden sind, die das Erlernen von Buchstaben, das Schreiben und Lesen aufgreifen. Auch solche finden sich bei Bedarf in unserer KiTa.


Für die Schule bietet Dr. Montessori die gleichen Materialien wie oben erwähnt, da sich der Schwierigkeitsgrad fast grenzenlos steigern lässt. Manchmal werden sie im Grundschulbereich in den Montessorischulen als Wiederholungsmöglichkeit genutzt, um nochmals etwas zu erklären oder zu festigen.


Für das Kennenlernen der Wortarten und zur Satzanalyse gibt es sehr interessante Materialien die ebenfalls in den Montessorischulen ihren Einsatz finden.
Manches wird spielerisch und vereinfacht für unsere Kleinen aufgegriffen. Präpositionen lassen sich z.B. immer wieder beim Turnen oder gemeinsamen Spielen einbauen. „Stelle dich vor den Stuhl, lege dich unter den Tisch, setze dich auf die Turnbank...“ usw.


Bei weiterem Interesse können Sie sich auch unsere Bildergalerie ansehen.
Dort finden Sie einige Fotos die unsere Materialien und anderes im Bereich der Sprachförderung zeigen.

Der Sprachbaum nach Wolfgang Wendlandt und die Sprachpyramide (derselbe) zeigt anschaulich die Entwicklung des Spracherwerbs. Zu finden im Buch: „Sprachstörungen im Kindesalter“, Thieme Verlag / Die Sprachpyramide war auch das Raster, das den Eltern vorgestellt wurde.

Fast zum Schluss noch zu einem sog. "Grenzstein" in der Mundmotorikentwicklung. Ein 5 jähriges Kind muss können!

  • Zunge gerade herausstrecken, bzw. über die Unterlippe nach unten herausstrecken
  • Zunge nach oben und nach unten biegen
  • Zunge nach links und rechts über die Mundwinkel herausstrecken
  • Zunge über die Lippen kreisen in beide Richtungen
  • mit der Zunge "Schnalzlaute" ausführen
  • Zunge hinten oben und hinten unten an die Zähne pressen
  • Zunge im Mund an den oberen und unteren Zahnvorderseiten entlangwandern
  • Zunge innen an die Wangen drücken bis eine Beule sichtbar ist
  • Zunge entspannt im Unterkiefer ablegen (Zungenruhelage) dabei leichter Kontakt zu den unteren Vorderzähnen
  • Lippen breitziehen und Lippen spitzen
  • Lippen flattern lassen (wie ein Pferdchen) / laut und leise
  • Unterlippe über die Oberlippe klappen und umgekehrt
  • Lippen fest aufeinanderpressen
  • Spatel oder Strohhalm mit den Lippen halten und leicht bewegen
  • Wangen kräftig aufblasen (dicke Backen machen) und gezielt Luft auspressen, ohne sofort die gesamte Luft herauszulassen

Abschluss