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Der Bereich der sozial-emotionalen Erziehung

In diesem Bereich geht es darum, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern, den Gemeinschaftssinn zu unterstützen und Beziehungen zu knüpfen. Dazu gehört auch, Einfühlungsvermögen zu zeigen und Grenzen zu akzeptieren. Die Kinder sollen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, und eigene Konflikte immer mehr selbstständig zu lösen. Es wird angestrebt, sich in sozialen Bezügen verständigen zu können. Einschätzen der eigenen Gefühle und der von anderen spielt dabei eine zentrale Rolle. Zudem gehört die Bereitschaft zum Eingehen auf Kompromisse und das Austragen von Ärger und Wut auf verbaler Ebene dazu. Diese Fähigkeiten werden auch als  Emotionale Intelligenz (EQ) bezeichnet und werden in vielen Stellenausschreibungen später als wichtige Kompetenzen erwartet. Ist diese Fähigkeit zu wenig ausgebildet, wird auch ein hoher Intelligenzquozient (IQ), auf den leider von Eltern und Schule immer noch besonders hoher Wert gelegt wird, häufig keine berufliche Laufbahn verbessern. Den IQ kann man auf das jeweilige Firmenimperium entsprechend trainieren und lernen. Die Sozialen Kompetenzen sind nur im Kindesalter zu erwerben! In der Regel wird jeder sein gesamtes Leben in Gruppen und sozialen Bezügen eingebunden sein und muss deshalb bereits im Kleinkindalter das entsprechende Rüstzeug dafür bekommen.

 

Gras

 

gemeinsames Rollenspiel

  • soziale Bindungen werden langsam angebahnt und vertieft
  • Spracherziehung wird nebenbei geschult
    Kinder lernen, Ideen in Worte zu fassen und beim Spielpartner vorzustellen, sie fair zu vertreten
  • der Wortschatz  wird erweitert und differenziert
  • Erlebtes kann im Spiel verarbeitet werden
  • Kompromisse schließen wird geübt

 

   Gefühle zum Ausdruck bringen

  • eine liebgewonnene Praktikantin verabschiedet sich
  • die Kinder zeigen ihre Zuneigung und Wertschätzung mit einer Umarmung
  • sich selbst zutrauen, vor den anderen Gefühle zu zeigen ist nicht selbstverständlich

 

 

Rollenspiel mit anderen

  • vom  ICH  zum  WIR
    erst nebeneinander, dann miteinander
  • den Alltag nachspielen - in andere Rollen schlüpfen (dadurch den anderen verstehen lernen)
  • selbst im Spiel bestimmte Rollen einnehmen: wer bestimmt, wer lässt sich leiten
Rollenspiel kochen

 

gemeinsames Gestalten am Kreativplatz

     kreatives Gestalten mit anderen

  • Lernen durch Beobachten oder verbalen Austausch
  • Ausprobieren von bekannten oder neuen Techniken
  • die Meinung des anderen akzeptieren lernen
  • seine eigenen Vorstellungen und Ideen vertreten lernen

 

 

Brüderchen, komm tanz mit mir

  • sich trauen, mitzumachen
    sich zutrauen, jemanden aufzufordern
  • zur Gruppe gehören, alle machen mit
  • sich akzeptiert fühlen in der Gemeinschaft
  • Bewegung und Rhythmus veineinigen
Singspiele in der Gruppe

 

 

Herbstlaub rechen

     zusammen im Garten helfen

  • gemeinsam arbeiten macht sogar Spaß
  • jeder ist stolz, seinen Beitrag leisten zu dürfen
  • der saubere Garten ist  ist ein Erfolg bei allen
  • zusammen wird man schneller fertig
  • wir sprechen uns ab, wer macht was
  • Arbeiten  wie die Erwachsenen (den Wert der Tätigkeit, wer legt diesen fest?)

 

 

erste Freundschaften

  • gemeinsame Interessen verbinden
  • in diesem Alter ist noch nichts geschlechtergebunden (außer der erwachsene hat schon gesteuert)
  • Freundschaften über einen längeren Zeitraum entwickeln sich
  • jeder lernt z.B. nach dem Streit gibt es eine Versöhnung
erste Freundschaften

 

 

gemeinsame Freiarbeitszeit

     während der Freiarbeitszeit

  • freie Wahl der Arbeitsmaterialien oder Spielkameraden
  • Rücksichtnahme lernen :
    den Platz teilen
    leise arbeiten
    vorsichtig herumgehen
  • lernen, in der Gruppe ohne Ablenkung zu arbeiten

 

 

Sandkasten gemeinsam benutzen

  • miteinander in Kontakt kommen
  • sich absprechen (mit Platz, Spielsachen, Ideen austauschen und umsetzen)
  • Warten lernen auf ein Spielzeug
  • verbal um etwas bitten ("Kann ich das haben?" - "Darf ich mitspielen?")
  • Gleichgewichtstraining beim Steigen über Spielsachen
  • Ideen langsam gemeinsam im Rollenspiel weiter entwickeln
Spiel im Sandkasten

 

Verkleiden aus Freude

     Verkleiden

  • Spaß mit der Freundin erleben
  • sich gemeinsam etwas ausdenken
  • gerne mit dem anderen spielen
  • seine Ideen akzeptieren lernen, zurückstehen können
  • sinnvoll streiten und anschließend versöhnen gehört dazu und will gelernt sein

 

 

  Turnstunde in der Gruppe

angeleitete Turnstunde

  • lernen, sich in eine Gruppe einzufügen
  • sich selbst zurücknehmen können, Anweisungen des anderen befolgen und mitmachen
  • soziale Kompetenzen in der Gemeinschaft einüben und stärken
  • ein WIR-Gefühl entwickeln

  vertrauensvoll in der KiTa schlafen

  • eine Beziehung zu den Betreuungspersonen aufbauen
  • sich geborgen und sicher fühlen und beruhigt schlafen gehen
  • Kuscheltier als Bezugspunkt zum bekannten Zuhause als Anker

 

Freunden helfen

  • lernen, auf die Umwelt zu achten - Wahrnehmung sensibilisieren (Enfühlungsvermögen entwickeln)
  • sehen, dass jemand mal Hilfe braucht und diese bereitwillig anbieten
  • Hilfe von Anderen auch annehmen können
  • Freundschaften aufbauen und Beziehungen pflegen

 

   im Rollenspiel vertieft

  • durch Beoachtung und Nachahmung verschiedener Situationen lernt das Kind, sich in andere Rollen hineinzuversetzen
  • es durchlebt im Spiel noch einmal Situationen die es selbst erfährt/oder gern erfahren würde, verarbeitet sie für sich, entwickelt ein Gefühl für Andere
  • Vorbildfunktion des Erwachsenen ist wichtig, damit sich das Kind an gut oder schlecht orientieren kann

 

Und dazu gibt es bei uns im Alltag noch viel, viel mehr!


Abschluss