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Ich bin Ich - eine Persönlichkeit
mit gesundem Selbstbewusstsein

 

Um eine ausgeglichene, starke Persönlichkeit zu werden, die sicher mit beiden Beinen im Leben steht, die Andere achtet und die Belastungen aushalten kann, braucht es Menschen:

 

  • die das Kind in seiner Einzigartigkeit annehmen
 
  • Sagen Sie ihm öfter einmal, wie LIEB sie es haben.
  • die nicht so schnell die Fehler und Schwächen sehen, sondern das Augenmerk auf die Stärken legen
 
  • Loben Sie Ihr Kind auch für Dinge, die eigentlich als selbstverständlich angesehen werden.
  • die Gefühle achten
 
  • Gefühle sind etwas ganz individuelles. Nehmen Sie diese ernst, betrachten Sie sie jedoch nicht überfürsorglich. Gefühle sollen nicht aus Unbedachtheit, Zeitmangel, oder weil wir diese nicht nachvollziehen können, abgewertet werden.
  • die ihm etwas zutrauen
 
  • Lassen Sie Ihrem Kind, wann immer es möglich ist, Gelegenheit, selbst etwas zu tun (Entwicklungsstand beachten).
  • die ihm Zeit schenken
 
  • Schenken Sie Ihrem Kind Zeit, um eigene Erfahrungen zu machen, natürlich innerhalb altersensprechender Grenzen. Geben Sie ihm die Möglichkeit eigene Lösungen für seine Probleme zu finden.
  • die ihre eigenen Fehler und Schwächen ehrlich zugeben können
                   
  • Reden Sie offen und ehrlich über Ihre eigenen Ängste, Schwächen usw. Geben Sie dazu auch Ihrem Kind die Gelegenheit.

 

Um also:

  • selbstbewusst zu sein,
  • selbstsicher zu werden,
  • ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln,
  • Selbstvertrauen zu haben,

sind all die oben in der Tabelle aufgeführten Dinge eine besondere Hilfe in der Entwicklung Ihres Kindes.

Alle diese Begriffe stehen in einem Zusammenhang miteinander. Nicht jeder aber, der sicher und redegewandt auftreten kann und nach außen Selbstbewusstsein ausstrahlt, ist wirklich sich seiner selbst bewusst. Er muss auch nicht zwangsläufig ein hohes Selbstwertgefühl haben.

 

Zwischen Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gibt es eine engere Verbindung. Denn, kennen wir unsere Stärken und Schwächen, wie etwa die Angst vor Anderen zu reden, schnell „in die Luft zu gehen“, nicht sicher balancieren zu können usw. - und vor allem, können und dürfen wir uns und Anderen diese Stärken und Schwächen eingestehen, dann können wir trotz der Schwächen ein hohes Selbstwertgefühl haben.

 

Definition der Begriffe:

 

  • Selbstbewusstsein – d.h. Ich weiß, wer ich bin, was ich kann, was mir schwer fällt. Ich nehme wahr, was ich fühle, z.B. Freude, Trauer, Wut.... Ein gesundes Selbstbewusstsein baut sich nur auf innerhalb gelebter Beziehungen, im Miteinader, im sozialen Umfeld mit Austausch und menschlichen Kontakten.
  • Selbstsicherheit – Diese strahlt jemand aus, der sicher und respektvoll auftreten kann, der seine Meinung fair und sachlich vertritt und sich durch nichts und niemanden so schnell verunsichern lässt. Er / Sie zeigt – ich habe eine eigene Meinung, achte jedoch auch die Meinung von Anderen. Auch die Selbstsicherheit muss mit zunehmendem Alter erworben werden, was wiederum nur im Umgang mit Menschen gelernt werden kann.
  • Selbstwertgefühl – Dies hat etwas mit werten und bewerten zu tun. Es ist das Wissen und Gefühl um den eigenen Wert und meinen Stellenwert bei Anderen. Vor allem jedoch zeigt es, wie ich zu mir stehe – mit meinen Stärken und Schwächen – welchen Wert ich mir selbst gebe. Es ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung und ein wertvoller Schritt, wenn dies eingeschätzt werden kann.
  • Selbstvertrauen – Dieses kann ich haben, wenn ich mich selbst gut kennen gelernt habe und weiß, dass ich meinen Fähigkeiten und meinen Gefühlen vor allem im „Bauch“ vertrauen kann. Auch dies wird nur gelernt in der Interaktion mit anderen Menschen.

 

 

Nur wenn diese Sicherheiten gut ausgebildet sind, kann sich immer mehr ein teamfähiger, kreativer, kontaktfreudiger, mitfühlender Mensch entwickeln. Der sog. „EQ“ bildet sich aus (Emotionale Intelligenz). Arbeitgeber legen immer mehr Wert darauf. Sie haben erkannt, dass nur solche Menschen erfolgreich sein werden und für ihren Arbeitsbereich kompetent sind. Der „IQ“, sagen sie, lässt sich firmentypisch aufbauen – der „EQ“ wird von frühester Kindheit an ausgebildet und kann ab einem bestimmten Alter nur noch schwer aufgebaut bzw. zum Positiven verändert werden. Somit ist nicht nur der Kopf (Kognition/ Wissen )wichtig, sondern auch Herz (Gefühl, Anstand, Hilfsbereitschaft...).

 


Abschluss