http://kita-montessori-suro.de/offentlichkeitsarbeit.htm

Öffentlichkeitsarbeit

der Privaten Montessori-Kindertagesstätte

 

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 Sulzbach-Rosenberg   14. Juli 2017                           

Kleine Gärtner ernten Radieschen, Gurken und Erdebeeren

(lz/bba)       Mit großem Eifer kümmern sich die 16 Mädchen und Buben aus der Montessori-Kindertagesstätte in der Herzogstadt um ihr neues Hochbeet. Die Ein- bis Vierjährigen haben die einzelnen Schichten befüllt, Pflanzen gesetzt und schon die erste Ernte einfahren. Die Anschaffung des Hochbeetes ermöglichte die private Spende eines Herzogstädters, dessen Frau verfügt hatte, den Erlös aus einem Schmuckverkauf an verschiedene Einrichtungen für Kinder zu spenden. Kinderpflegerin Claudia Meyer ging mit ihrem Team an den Bau des Hochbeetes, das der individuellen Größe der Kinder angepasst wurde. Sie umsorgen es nun täglich, bewässern es oder jäten Unkraut. Radieschen, Gurken und Erdbeeren können schon probiert werden, aber im Beet reifen auch Karotten, Tomaten und Kartoffeln heran. Bild: bba

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Sulzbach-Rosenberg       27. Sept 2016

Fundament für Schule legen

Für große Darstellung der Grafik bitte hier klicken

Erzieherinnen schließen sich im Arbeitskreis Bildungsraum Kita zusammen

Die Schule hat begonnen, und nach den ersten beiden Wochen kehrt bei den meisten Erstklässlern allmählich etwas Routine ein. Um schulfähig zu sein, reicht es aber nicht, nur "fit im Kopf" zu sein.

Leitender Regierungsschuldirektor a.D. Richard Glombitza drückte es so aus: "Nicht nur der Kopf geht in die Schule. Es kommt immer das ganze Kind."

Sowohl die soziale, physische, psychische und geistige Reife eines Kindes seien ausschlaggebend für den Erfolg. Dafür leisten schon die Kitas ihren Beitrag. Mit altersgemäßen Methoden und Angeboten legen sie den Grundstein für die Kompetenzen, die ein Schulanfänger braucht, und wecken Freude auf die Schule.

In Sulzbach-Rosenberg hat sich, um dies zu gewährleisten, der Arbeitskreis "Bildungsraum Kita" zusammen gefunden. Darin vertreten sind Erzieherinnen aus allen Kindertageseinrichtungen der Herzogstadt. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Mitwirkenden darüber aus, den Kindern das nötige Rüstzeug für die Schule mitzugeben.

In einer Pressemitteilung zeigten sich die Arbeitskreismitglieder vor allem einig darüber, dass es bei weitem nicht ausreiche, nur im letzten Kindergartenjahr besondere Förderung zu erhalten. Vorbereitung auf die Schule beginne von Geburt an. Deshalb sei es wichtig, dass sowohl das Elternhaus als auch die vorschulischen Bildungseinrichtungen (Krippen und Kindergärten) Hand in Hand das Fundament schaffen, auf dem die Schule aufbauen könne.

Kindgemäße Angebote - und hierbei vorrangig das freigewählte Spiel des Kindes - seien von zentraler Bedeutung für eine gesunde Entwicklung bis zum Schulstart. Dies untermauerten neueste Erkenntnisse aus der Lern- und Hirnforschung. So würden die Kinder mit Lernbereitschaft und Neugierde gut gewappnet für die anspruchsvollen Aufgaben in der Schule aus der Kita entlassen.

Die Kindertagesstätten, so die Erzieherinnen, orientierten sich dabei an den gesetzlichen Bestimmungen des Bildungs- und Erziehungsplans. Er liefere die Vorgaben zur Bildung, Erziehung und Förderung der Kinder - ähnlich den Lehrplänen für die Schulen. Zudem finde eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule statt. Das gewährleiste, dass der Übergang möglichst harmonisch für die Kinder verlaufen könne.

Noch intensiver werde diese Kooperation seit Vergabe des Bildungssiegels gepflegt, das die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach im Zuge der Kampagne "Bildungsregionen in Bayern" 2015 erhalten hätten.

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Sulzbach-Rosenberg       Sa 09. / So 10. April 2016

Ein Top-Manager käme ins Schwitzen

(hier kommen Sie direkt zu dem Zeitungsartikel, mit Bild)

Der berufliche Umgang mit Kindern ist beileibe kein gewöhnlicher Broterwerb, sondern eine Aufgabe, die viel Herzblut und Qualifikation erfordert.

Erzieher oder Kinderpfleger seien keine Jobs, sondern eine Berufung, findet der Arbeitskreis "Bildungsraum KiTa" in Sulzbach-Rosenberg, der im Anschluss an das Projekt "Bildungsregionen in Bayern" gegründet wurde.

Man könnte jetzt die Anforderungen an den Beruf einzeln aufzählen. Aber eine erfahrene Sozialpädagogin hat es mal in einem Satz unnachahmlich ausgedrückt: "Gerade von der Kita-Leitung werden oft Fähigkeiten erwartet, die so umfangreich sind, dass sogar Top-Manager ins Schwitzen kämen."

Wie wichtig Bildung und Erziehung in den ersten sechs Lebensjahren sind, ist längst bekannt. Der Erzieher-Beruf gilt deshalb inzwischen als anspruchsvolle Dienstleistung. Das Erbe der weniger guten Bezahlung und des geringen Ansehens ist aber geblieben. Nicht zuletzt deshalb üben den Beruf zu über 90 Prozent Frauen aus. Und können darin offensichtlich Zufriedenheit finden. Im Arbeitskreis war zu hören: "Es ist ein phantastischer Beruf. Abwechslungsreiche Herausforderungen, die Begeisterungsfähigkeit und das Lachen der Kinder machen ihn so wertvoll und besonders."

Junge Leute, die sich für den Beruf des Erziehers oder Kinderpflegers interessieren, können jederzeit bei den Einrichtungen in Sulzbach-Rosenberg hospitieren und sich genauer über die damit verbundenen Aufgaben informieren, denn pädagogischer Nachwuchs wird dringend gesucht. Ansprechpartner sind die einzelnen Kindertagesstätten.

Die Ausbildung

Der klassische Werdegang des Erziehers umfasst fünf Jahre Ausbildung an einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Davon entfallen zwei Jahre auf ein sozialpädagogisches Seminar mit viel praktischer Tätigkeit und dem Abschluss als Kinderpfleger, weitere zwei Jahre auf den Besuch der Fachakademie. Dazu kommt ein Berufsanerkennungsjahr in einer Einrichtung. Beim Kinderpfleger besteht die klassische Ausbildung im zweijährigen Besuch einer Berufsfachschule für Kinderpflege.

 

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Von (cog)  |  22.01.2016  |

Sulzbach-Rosenberg

Bilderbücher der Hit

Montessori-Kinder erkunden Stadtbibliothek

Kunterbunt ist Elmar, der Elefant aus dem Bilderbuch von David McKee. Er besuchte jetzt die Stadtbibliothek. Natürlich kam er nicht allein. Er begleitete die Gruppenmaus Susi und die großen Kinder aus der Privaten Montessori-Kindertaggestätte, die im Sommer die Einrichtung verlassen.

Die Kinder erzählten Luise Eckert, der Leiterin der Stadtbibliothek, die lustige Geschichte von Elmar und tanzten die Elefantenpolka. Dann führte Eckert sie durch die ganze Bücherei. Die Kleinen waren von den vielen Büchern beeindruckt, aber am besten gefielen ihnen die Bilderbücher im Erdgeschoss. Besonders freuten sie sich, wenn sie Bücher über Elmar fanden. Eckert und die Montessori-Pädagoginnen Simone Dietrich und Claudia Meyer lasen den Mädchen und Jungen gern die schönen, bunten Bücher vor.

Mit dem Bibliotheksausweis von Gruppenmaus Susi durften alle Kinder ein Buch ausleihen. Jedes bekam sogar ein Bilderbuch als Geschenk mit nach Hause. Die Kinder überreichten Eckert schließlich eine große selbstgebastelte Karte, auf der auch Susi Maus und ihr Freund Elmar sich bedankten.

 

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srz 15. Januar 2016

 

 

Beteiligte am Arbeitskreis "Bildungsraum KiTa" sind unter anderem (hinten von links) Sigrid Zylowski, Thea Luber-Schlegl, Madlen König, Gabi Wachter, Bildungs-managerin Julia Wolfsteiner, sowie (vorne, von links) Cornelia Ostasch und Christiane Rankl.

Bilder: Royer (2)

 

In der Familie groß geworden, danach den Kindergarten besucht und in die Schule gekommen.

Ein Werdegang, den man sicherlich kennt. Aber wenn der Blick auf Bildungs- und Erziehungsinhalte in Kindergärten oder-tagesstätten gerichtet wird, können nur die Wenigsten mitreden.

Ein Arbeitskreis aus Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen will hier nun den Schleier etwas lüften.

 

(Um den nebenstehenden Artikel größer lesen zu können, klicken Sie diesen bitte an, um die pdf-datei zu öffnen.)

 

 

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Von (cog)  |  26.11.2015  | Netzcode: 4810819  |

Sulzbach-Rosenberg

     Freude beim Lesen

     Themenabend in der Montessori-
     Kindertagesstätte

 

     Die Buchhändlerin Hannelore Dorner (links)
     erläuterte Thea Luber-Schlegl (Mitte) und den
     Eltern der privaten Montessori-
     Kindertagesstätte die Bedeutung des
     Vorlesens


"Bücher sollten die ersten Medien im Leben eines Menschen sein", begann Buchhändlerin Hannelore Dorner beim Themenabend der privaten Montessori-Kindertagesstätte, "denn Bücher beflügeln den Geist, sie schulen die Konzentration und die Merkfähigkeit." Schon kleine Kinder profitieren von Büchern, erläuterte die Expertin.

Deshalb sollten Eltern ihren Kindern regelmäßig vorlesen. So lernten die Kleinen neue Themen und Wörter kennen. Logisches Denken werde angeregt und geübt. Kinder, denen oft vorgelesen wird, fingen meist früher an zu sprechen und würden später begeisterte Leser. All diese positiven Effekte könne man mit Hörspielen und -büchern oder Fernsehen nicht erzielen. Hinzu komme, dass Vorlesen die Bindung zwischen Eltern und Kind stärkt. Außerdem helfe es lebhaften Kindern, zur Ruhe zu kommen. Die Eltern hörten aufmerksam zu und stellten Fragen. So werden sie das Schlusswort von Thea Luber-Schlegl, der Leiterin der Kindertagesstätte, beherzigen: "Liebe Eltern, wir wünschen Euch viel Freude beim gemeinsamen Lesen!"

Gras

Von (cog)  |  30.05.2015  | Netzcode: 4603277  | 

Sulzbach-Rosenberg

"Ich habe dich lieb"

Sommerfest in der Montessori-Kindertagesstätte

Fröhliche Lieder, heitere Gedichte und schöne Spiele hatten die ein- bis vierjährigen Mädchen und Jungen der privaten Montessori-Kindertagesstätte einstudiert. Beim Sommerfest zum Thema "Ich habe dich lieb" präsentierten sie ihren Eltern ein Showprogramm, mit dem sie Mutti und Vati zeigten, wie gern sie sie haben.

Große Konzentration

Die Diplom-Montessori-Pädagoginnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich leiteten die Kinder bei diesem besonderen Ständchen liebevoll an, und so waren die "Festtagspolka" und Lieder wie "Mich gibt's nur einmal", die die Kinder mit Bewegungen begleiteten, ein voller Erfolg. Die Kleinen waren mit großer Konzentration und viel Spaß bei der Sache und freuten sich, dass auch ihre Mamas und Papas begeistert mitmachten.

Während die Großen sich anschließend am üppigen Büfett bedienten und miteinander plauderten, spielten die Kinder fröhlich im Garten. Wer ganz mutig war, ließ sich ein tolles Tattoo sprühen. Ein Bastelangebot für die gesamte Familie rundete die lustigen Stunden ab.

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Von (cog)  |  05.08.2014  | Netzcode: 4266823

     Sulzbach-Rosenberg

   Regeln beachten

    Montessori-Kinder lernen Hunde kennen

      Die Montessori-Kinder und Erzieherin Thea Luber-Schlegl schauten
      hingerissen zu, als Terrierhündin Minnie Kunststückchen machte.
      (Bild cog)

"Sind die süß!" Der vierjährige Knirps war begeistert, als Elisabeth Scherer mit ihren beiden Foxterriern Dusty und Minni in die private Montessori-Kindertagesstätte kam. Mit dem Besuch schlossen die Tiere ihre Ausbildung zu Therapiehunden ab. Scherer und ihre Foxterrier sind beim Verein Therapiehunde Franken geschult worden. Wie die Hundeführerin erläuterte, geht sie mit den Vierbeinern in Seniorenheime, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und andere Institutionen, um über den Umgang mit Hunden zu berichten und Ängste abzubauen.

Die meisten der Kinder gingen sofort auf die gut erzogenen Hunde zu, und auch zwei, die am Anfang schüchtern waren, tauten schnell auf, als die beiden Tiere Kunststückchen machten. Hingerissen schauten sie zu, als Dusty und Minni zusammen tanzten.

Nicht sofort anfassen

Als Scherer ihnen dann das Verhalten der Hunde erklärte, hörten sie aufmerksam zu und stellten viele Fragen. So erhielten sie wichtige Verhaltensregeln. Sie lernten, dass man einen fremden Hund nicht sofort anfassen darf, sondern erst den Besitzer fragen und die flache Hand zum Beschnuppern hinhalten muss.

Außerdem sollte man einen Hund nicht am Kopf streicheln. Wenn ein Hund einen Ball schnappt, den ein Kind hält, darf es auf keinen Fall gegenhalten, sondern sollte das Spielzeug einfach loslassen oder wegwerfen. Als die Kinder dann Dusty und Minni streicheln und mit ihnen spielen durften, beachteten sie alle Regeln, die sie gelernt hatten.

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Von (cog)  |  15.07.2014  | Netzcode: 4239719

Sulzbach-Rosenberg

Mit Blinki Winki zurückgeblickt

Sommerfest in der Montessori-Kindertagesstätte 
Eltern von ihren Kindern begeistert

Das kleine blonde Mädchen ist für einen Moment der Star des Sommerfestes. Schließlich spaziert sie wie eine Hollywood-Größe über das Pflaster bei ihrem Auftritt. Bild: cog

Durch Herbst, Winter, Frühling und Sommer führte das Programm des Sommerfests der privaten Montessori-Kindertagesstätte. In fröhlichen Liedern, munteren Tänzen und lustigen Fingerspielen ließen die Kinder das zu Ende gehende Kindergartenjahr noch einmal lebendig werden. Mit dabei waren auch Blinki Winki, der Regenbogenfisch und die Gruppen-kuschelmaus Susi Grau, die die Kindergartenarbeit das ganze Jahr über begleitet haben.

Zwei Kinder waren schon im Urlaub, aber zwölf Knirpse im Alter von ein bis vier Jahren zeigten ihren Eltern und Geschwistern, was sie alles erlebt und gelernt haben. Die beiden Montessori-Pädagoginnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich führten durch das Programm. Zusammen mit den Kinderpflegerinnen Elfriede Wagner und Jana Stowasser sowie der FOS-Praktikantin Regina Schlegel leiteten sie die Kleinen an und sorgten dafür, dass jeder Auftritt perfekt klappte.

Singspiele und Tänze


Schon beim Begrüßungslied "Heut ist ein schönes Fest" sangen die Gäste mit und nahmen so den jungen Akteuren jede Schüchternheit. Selbst die Allerkleinsten waren bei den Singspielen und Tänzen beteiligt.

Die Eltern staunten darüber, was ihre Söhne und Töchter schon alles können und wie mutig sie es vorzeigen. Immer wieder gab es bewundernden Beifall. Abschluss und Höhepunkt des Programms war der fröhliche "Fischetanz", den die Kinder mit ansteckender Begeisterung präsentierten. Sehr gelungen waren auch hier die bunten, kleinkindgerechten Requisiten, die immer ein besonderer "Hingucker" waren.

Nach stürmischem Schlussapplaus saßen Eltern, Kinder und Erzieherinnen gemütlich im Garten zusammen. Während die Eltern sich unterhielten und die vielen Leckereien vom Büfett genossen, hielt es die Kleinen schon bald nicht mehr auf den Stühlen. Sie spielten fröhlich im Sandkasten und auf dem Klettergerüst.

Gras

24.02.2014  | Netzcode: 4054359  

Sulzbach-Rosenberg

Kinder zur Selbstständigkeit erziehen

SPD-Frauen informieren sich über die seit 2003 bestehende Montessori-Kindertagesstätte

Die SPD-Frauen übergaben Geschenke an die Kinder der Montessori-Kindertagesstätte, von links: Helene Schwarz, Bettina Moser, Thea Luber-Schlegl (Leiterin der Kindertagesstätte), Else Leibig, Renate Dümmler und Andrea Haller-Trepesch. Bild: kök

(kök) "Wir wollen die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen und arbeiten nach der Pädagogik von Maria Montessori", erklärte die Leiterin der Montessori-Kindertagesstätte, Thea Luber-Schlegl. Die SPD-Frauen mit Vorsitzender Renate Dümmler, Kreisrätin Ute Bender, Stadträtinnen Helene Schwarz und Andrea Haller-Trepesch sowie SPD-Stadtratskandidatinnen besuchten den 2003 eröffneten Kindergarten in der St.-Georg-Straße.

"Hilf mir, es selbst zu tun"

Er ist nach der Reformpädagogin Maria Montessori (1870-1952) benannt. Sie propagierte, Kindern nicht mit Belohnung und Strafen Wissen aufzudrängen, sondern sie frei und entsprechend ihrer natürlichen Entwicklung lernen zu lassen. Lehren erfolge auf Wunsch des Kindes - Motto "Hilf mir, es selbst zu tun."

Der Montessori-Gedanke sei auch in Sulzbach-Rosenberg angekommen: Seit 2009 ist der Kindergarten im Kindergarten-Förderprogramm der Stadt aufgenommen und kann derzeit bis zu 15 Kinder im Alter bis vier Jahre aufnehmen.

Der nach dem Jahresmotto dekorierte Eingangsbereich, aber auch die kindgerechten ausgestatteten verschiedenen Zimmer, die eine große familiäre Geborgenheit und Atmosphäre ausstrahlen, begeisterten die SPD-Frauen von Anfang an. Im Hinblick auf das Leitziel: "Gemeinsam wachsen" sammeln die Kinder hier vielseitige Spiel-, Lern- und Entwicklungserfahrungen.

"Wir wollen die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen", erklärte die Leiterin Thea Luber-Schlegl, die sich über das große Interesse der SPD-Frauen freute.

Das Kind werde in seiner Einzigartigkeit geachtet und mit all seinen Stärken und Schwächen angenommen. Es wird "abgeholt", wo es steht, und Schritt für Schritt in seiner Entwicklung begleitet. Die Beiträge richten sich nach der Besuchsdauer und unterscheiden sich von den anderen Einrichtungen nicht wesentlich, obwohl es sich um eine private Einrichtung handelt, die kein kirchlicher oder behördlicher Träger unterstützt.

Die Kita erhält Förderzuschüsse vom Staat und zum gleichen Teil auch von der Stadt.

Gras

11.02.2014  | Netzcode: 4037144  

Sulzbach-Rosenberg

Neues vom Regenbogenfisch

Montessori-Kindertagesstätte besucht Stadtbibliothek

 

Bei ihrem Besuch in der Stadtbibliothek staunten die sechs Mädchen der Montessori-Kindertagesstätte nicht schlecht, was es auf den drei Ebenen so alles zu entdecken gibt.

Mit Erzieherin Simone Dietrich und Kinderpflegerin Jana Stowasser erfuhren sie von Luise Eckert viel Wissenswertes über die Bücherei mit ihren rund 40 000 ausleihbaren Medien.

Während es sich die Kinder mit Maskottchen Susi-Maus auf roten Sitzwürfeln gemütlich gemacht hatten, las Diplom-Bibliothekarin ihnen das Buch "Der Regenbogenfisch kehrt zurück" vor. Ganz gespannt hörten die Kleinen zu, wie der Regenbogenfisch beim Sammeln von Glitzersteinen in eine ihm unbekannte Region gespült wird und dank der blauen Kiesel nach allerlei Abenteuern mit anderen Meeresbewohnern wieder zu seinem Schwarm zurückfindet. Um es sich zu Hause von Mama oder Papa vorlesen zu lassen, durften sich die Mädchen jeweils noch ein Kinderbuch ausleihen.

Gras

01.10.2013  | Netzcode: 3871583

Sulzbach-Rosenberg

   Spaß-Turm endlich in Betrieb

   Eltern leisten freiwillige Arbeit im Montessori-
   Kindergarten

Das "Selbst-Tun" ist ein sehr wichtiges Motto in der Montessori-Pädagogik, und das verantwortliche Team der Einrichtung freute sich, dass dieses Motto auch beim Eigenaufbau des Rutschenturms von den Eltern der kleinen Jungs und Mädchen mit viel Eigeninitiative umgesetzt werden konnte.

Der Turm selbst wurde durch persönliche Spenden der Eltern aus dem Kindergartenjahr 2012/2013 mitfinanziert, die dadurch ihre große Zufriedenheit mit der Einrichtung und ihren Dank ausdrückten. Dazu unterstützten der Hausmeisterservice Sichelstiel, Bürgermeister Michael Göth, der Fahrradshop Graf, Zahnarzt Josef Krapp und die Sparkasse Amberg-Sulzbach dieses Vorhaben.

Ein weiterer Dank des Teams galt den fleißigen Helfern, die einen freien Tag geopfert hatten, um Arbeitsgeräte auszuleihen und den Aufbau zu erledigen, bei dem mancher Schweiß vergossen wurde, mussten doch beispielsweise vier große Löcher in die extrem harte und trockene Erde gegraben werden. Mit dem Selbstständigen Michael Wamser fand sich noch dazu ein profunder Fachmann, der sich kostenfrei um die gute Sache zum Wohl der Kinder verdient machte. Mit einer Brotzeit bedankte sich die Einrichtung, und die Kinder taten das auf ihre Weise: mit einer intensiven und fröhlichen Nutzung des neuen Spieleturms samt Rutsche.

 

Gras

 

Von (cog)  |  30.07.2013  | Netzcode: 3790365  | 

Sulzbach-Rosenberg

Besonderen Schatz bestens gehütet

Montessori-Kindertagesstätte feiert zehn Jahre Bestehen

"Gemeinsam wachsen" - unter diesem Motto steht die private Montessori-Kindertagesstätte in Rosenberg. Jetzt feierte die Einrichtung mit dem Sommerfest zugleich ihr zehnjähriges Bestehen.

Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich, beide Diplom-Montessori-Pädagoginnen, begrüßten mit Kinderpflegerin Elfriede Wagner Eltern und Kinder. Derzeit besuchen 15 Kinder von anderthalb bis viereinhalb Jahren die Kita. Sieben von ihnen sind schon das dritte Jahr da.

Dank an Kolleginnen

Luber-Schlegl dankte Helfern und Freunden für die Unterstützung beim Jubiläums-Sommer-Fest. "Vor allem Simone und Elfriede gilt besonders herzlicher Dank für eure treue, engagierte Mitarbeit", meinte sie und überreichte ihren beiden Kolleginnen zum zehnjährigen Dienstjubiläum einen Blumenstrauß.

Simone Dietrich hatte für Thea Luber-Schlegl einen Obstkorb: "Er symbolisiert die Früchte deiner Arbeit, die du jetzt genießen kannst." Luber-Schlegl bedankte sich bei den Kolleginnen und ausdrücklich bei ihrer Familie und ihren Eltern, die ihr beigebracht hätten, dass "Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit sich auszahlen und besondere Dinge möglich machen."

Dann richteten die Pädagoginnen ihren Dank an die Eltern: "Sie haben uns jetzt, aber auch in den vergangenen Jahren, ihren besonderen Schatz anvertraut. Vielen Dank für dieses Vertrauen." Die Eltern sind mit der Montessori-Kindertagesstätte offensichtlich äußerst zufrieden, hatten sie doch intern eine Sammelaktion gestartet, um ein Außenspielgerät im Garten zu finanzieren.

Zusätzlich zu den Elternspenden hatten dann Bürgermeister Michael Göth, Fahrradshop Graf, Sparkasse und die Zahnarztpraxis Josef Krapp  großzügige Spenden beigesteuert. Luber-Schlegl konnte den Eltern mitteilen, dass das Spielgerät bald geliefert und aufgebaut wird. Wie die Pädagoginnen berichteten, zeigten besonders die Größeren das ganze Jahr über ein ausgeprägtes Interesse für Zahlen. Spielerische Mengen- und Zahlenerfahrungen standen deshalb mit im Fokus der Arbeit: "Die Viereinhalbjährigen  kennen sich jetzt gut aus mit den Zahlen bis 5 und teilweise bis 10!" Deshalb präsentierten sie passend zum Jubiläum ein Programm zum Thema Zahlen. Mit einem Lied hießen die Kleinen ihre "Zahlenfreunde" willkommen. Bei einem der Tänze wurde sie von zwei Müttern auf dem Akkordeon begleitet.

Spielen mit Zahlen

Jeweils ein Kind trug eine Ziffer im Kreis, dann sangen die Kinder zu dieser Zahl ein Lied und stellten sie mit Bewegungen oder einem Tanz dar. Schon die Allerkleinsten waren in die Aufführung eingebunden, mit Begeisterung sangen sie ihre Lieder und sprachen ihre Sätze. Mit kräftigem Applaus belohnten die stolzen Väter und Mütter die Kinder für die gelungene Aufführung. Danach stärkten sich Groß und Klein am bunten Büfett, das die Eltern mit vielen Köstlichkeiten bestückt hatten.

Frau Irina Pilhofer schminkte die Kinder, viele ließen sich an der Fotowand als Sonne knipsen. Eine Jubiläumstombola rundete das Programm ab. Hauptgewinn war ein Zelt in Form eines Piratenschiffs, der zweite Preis ein Piratenzelt, außerdem gab es schöne Spiele,  Bücher, Kuscheltiere und Kleinpreise. Das beste war, dass es die Lose auf Grund des Jubiläums geschenkt gab. Beim gemütlichen Beisammensein spielten immer wieder zwei Mamas mit dem Akkordeon auf. Ein rundum gelungenes Fest.

 

 

Gras

 

Im Rahmen des Biologie-Unterrrichts der 9. Klasse am HCA-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg durften Frau Thea Luber-Schlegl und Frau Simone Dietrich einen Vortrag über Ausschnitte aus der Montessori-Pädagogik halten.

Mehr dazu können Sie hier lesen:

Vortrag in der 9. Klasse am HCA-Gymnasium

 

 

Gras

30.03.2013  | Netzcode: 3631635

Sulzbach-Rosenberg (bba/lz)

Schaukel, Rutsche, Baumhaus

Montessori-Kindertagesstätte freut sich über Spende in Höhe von 2100 Euro

 

Von allen aus der Montessori- KiTa ein großes DANKE an jeden Spender !!  (eigene Anmerkung)
 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die private Montessori-Kindertagesstätte kann im Sommer ihren zehnten Geburtstag feiern.

Schon im Vorfeld freute sich die Leiterin Thea Luber-Schlegl mit ihrer Mannschaft über eine Spende in Höhe von 2120 Euro für die Außenanlagen ihrer Einrichtung – ein sehr nützliches vorzeitiges Geburtstagsgeschenk.

Großer Bahnhof für die Kindertagesstätte: In einer „geheimen Aktion“ hatten die Eltern wie auch „Ehemalige“ für dieses Geschenk gesammelt und wurden bei diesem respektablen Ergebnis auch noch von der Stadt Sulzbach-Rosenberg mit Bürgermeister Michael Göth und der Sparkasse Amberg-Sulzbach unterstützt.

Über 2100 Euro kamen bis jetzt zusammen und bei der Spendenübergabe, unterstrich für die Eltern Annegret Renner-Mühlhaus, dass sich die Eltern für die herausragende und sehr engagierte Arbeit in der Montessori-Kindertagesstätte beim pädagogischen Personal mit einem besonderen Geschenk bedanken wollten und dabei sei die Idee zu dieser Spendenaktion entstanden. Diese wurde umgehend in die Tat umgesetzt. Dazu fertigte der Papa der kleinen Marie als Schreiner noch ein Schaukelmodell, das bei der Spendenübergabe überreicht wurde. Hilfen für die praktische Umsetzung der Spende stehen ebenfalls schon parat.

Die sichtlich überraschte Leiterin Thea Luber-Schlegl freute sich mit ihrer Mannschaft auf die neuen Möglichkeiten, die den kleinen Schützlingen spätestens ab Herbst zur Verfügung stehen werden – im Gespräch sind eine Schaukel, eine Rutsche und ein Baumhaus.

 

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Von (ge) | 11.12.2012 | Netzcode: 3494654

Sulzbach-Rosenberg

Allergie-Informationen bringen Geld für Montessori-Kinder

Sie haben in ihrem Projekt-Seminar gut gearbeitet und allerlei Sponsoren-Gelder eingesammelt, die zwölf jungen Damen und Herren der Qualifizierungsstufe am Herzog-Christian-August-Gymnasium: Sie erarbeiteten eine vorbildliche Internetseite zum Thema Allergien und beschlossen, das restliche Geld besonders einzusetzen: Der Nikolaus des P-Seminars packte Kissen und Ausstattungsgegenstände im Wert von gut 200 Euro aus und überreichte sie an den privaten Montessori-Kindergarten. Die Kleinen saßen mit ihren Erzieherinnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich schon erwartungsvoll in einem Klassenzimmer des HCA-Gymnasiums und freuten sich auch über die Schokoladennikoläuse von den Großen. Schulleiter Dieter Meyer war sichtlich stolz auf das Engagement der Kollegstufenschüler. Die kleinen Besucher bedankten sich mit einem Lied samt Tanz bei ihren Gönnern. Bild: Gebhardt

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22.11.2012  | Netzcode: 3471001 

Sulzbach-Rosenberg

Lernfreude der Kinder wecken

Frauen-Union besucht Montessori-Kindertagesstätte

Einige Vorstandsmitglieder der Frauen-Union, darunter Stadträtin Irmgard Reisima-Renner und Stadträtin Marga Klameth besuchten die 2003 eröffnete Montessori-Kindertagesstätte in der St.-Georg-Straße. Die Leiterin der Tagesstätte Thea Luber-Schlegl freute sich über den Besuch. Schon im Eingangsbereich aber auch in den verschiedenen Zimmern konnte sich die FU von der angenehmen Atmosphäre, der hübschen, kindgerechten Einrichtung, der liebevollen Betreuung der Kinder begeistern lassen.

Simone Dietrich, ebenfalls wie Thea Luber-Schlegl voll ausgebildete staatlich anerkannte Erzieherin mit zusätzlicher Montessori-Ausbildung, übte gerade Lieder mit den Kleinen ein, während eine weitere Mitarbeiterin mit den Größeren Turnübungen durchführte.

Es war die Zeit der pädagogischen Arbeit, in die die FU geplatzt war, was jedoch nicht als störend empfunden wurde, weil die Kinder an "Gäste" gewöhnt sind, schon allein durch regelmäßige Besuche der Eltern. Geduldig und kompetent beantwortete Thea Luber-Schlegl die vielen Fragen der Frauen. So zum Beispiel, dass 14 Kinder im Alter von ein bis drei, manchmal auch vier Jahren, aufgenommen werden, die Öffnungszeiten zwischen 7.30 und 14 Uhr liegen, wobei die Eltern selbst entscheiden können, wie oft und wie lange ihr Kind die Kita besucht.

Staat und Stadt helfen

Die Beiträge richten sich nach der Besuchsdauer und unterscheiden sich im Vergleich zu den anderen vergleichbaren Einrichtungen in Sulzbach-Rosenberg nicht wesentlich, obwohl es sich um eine private Einrichtung handelt, die kein kirchlicher oder behördlicher Träger unterstützt. Die Kita erhält lediglich Förderzuschüsse vom Staat und zum gleichen Teil auch von der Stadt. Viel Idealismus und Liebe zum Beruf waren in den ersten Jahre nach Eröffnung der Kita notwendig. Arbeitszeit, Lohn - das war kein Thema.

Breiten Raum nahm in der Diskussion natürlich die Frage ein: Was ist Montessori, welche Pädagogik steckt dahinter? Das selbst Tun und damit nachhaltiges Lernen und Behalten, steht im Mittelpunkt, nach dem Motto "Hilf mir, es selbst zu tun!" So wird das so wichtige Fundament für das spätere Lernen in der Schule gelegt. Bei allem steht das Kind als aktive, einzigartige und kreative Persönlichkeit im Fokus.

In Montessori-Einrichtungen soll die Entdecker-, Forscher- und Lernfreude der Kinder geweckt und unterstützt werden. Thea Luber-Schlegl machte auch deutlich, dass die Pädagogik der 1870 in Italien geborenen Maria Montessori kein Allheilmittel bei Erziehungs- und Lernproblemen ist, sie erleichtert jedoch den Kindern das Lernen, macht Zusammenhänge durch Verwendung von speziellem Arbeitsmaterial anschaulicher, besser verständlich und begreifbarer.

FU-Vorsitzende Irmgard Reisima-Renner bedankte sich für das Gespräch und überreichte eine kleine Spende, um die segensreiche Arbeit von Thea Luber-Schlegl und ihren beiden Mitarbeiterinnen zu unterstützen. Vielleicht kann mit dieser und eventuell weiteren Spenden im Frühjahr eine neue Rutschbahn für die Kinder gekauft werden.

 

Gras

Von (cog)  |  17.11.2012  | Netzcode: 3465899

Sulzbach-Rosenberg

Sonne, Mond und Sterne

"Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" ist das Lieblingslied der Kinder in der Privaten Montessori-Kindertagesstätte.

 

Deshalb bastelten sie mit Hilfe ihrer Erzieherinnen Simone Dietrich, Thea Luber-Schlegl und Elfriede Wagner Laternen, die auf der einen Seite eine Sonne, auf der anderen einen Mond darstellen. Beim Martinsfest spielten die Kleinen ihren Eltern die Geschichte des Heiligen vor. Besonders wichtig war ihnen zu zeigen, was sie von St. Martin gelernt haben. Jeder kann anderen helfen, mit ihnen teilen. So wollten sie auch in der Kita miteinander umgehen. Nach Kreistanz und Laternenzug klang das Fest im Garten bei Leckereien aus, die die Eltern mitgebracht hatten.

 

Gras

 

Von (cog)  |  16.07.2012  | Netzcode: 3323867 

Sulzbach-Rosenberg

Rund um Kartoffeln

Sommerfest der
Montessori-Kindertagesstätte

Kartoffeln schmecken nicht nur gut und sind gesund, sie sind auch richtig spannend. Das erlebten die Kinder der Privaten Montessori-Kindertagesstätte, denn ihr Jahresthema war die tolle Knolle.


Die Kleinen haben im Herbst auf dem Acker gemeinsam Kartoffeln ausgegraben und im Frühjahr neue gepflanzt. Dann konnten sie das Wachstum der Pflanzen beobachten. So lernten sie Begriffe wie Mutterknolle und Kartoffelkraut kennen und erwarben erste biologische Kenntnisse, als sie überlegten, was die Knolle zum Wachsen braucht.

Wie gut Kartoffeln schmecken, erlebten sie, als sie Kartoffelauflauf und Pommes Frites kochten. Kartoffelstempel, Spiele, Bastelarbeiten und mathematische Übungen mit der Knolle zeigten die Vielseitigkeit dieser Pflanze. Die Kinder turnten sogar mit Kartoffeln !

So war die Knolle das ganze Jahr über immer dabei und auch das Sommerfest stand ganz im Zeichen der Kartoffel. Die Erzieherinnen Thea Luber-Schlegl, Simone Dietrich und die Kinderpflegerin Elfriede Wagner hatten ein buntes Programm vorbereitet. Die Kinder eröffneten das Fest mit dem Lied  "Karti, Karta, Kartoffeln, ja wer Kartoffeln hat, der wird ganz sicher satt".

Dann spielten sie ihren Eltern und Geschwistern die Geschichte vom guten Kartoffelkönig vor. Wie man Kartoffeln pflanzt, erntet, kocht und schließlich isst, zeigten die Mädchen und Jungen in einem Darstellungsspiel. In einem kleinen Theaterstück erzählten sie von der Kartoffel, die nicht gegessen werden wollte, aber am Ende von einer hungrigen Mäuseschar verschlungen wurde. Es war sehr beeindruckend, wie sicher die Kinder im Krippenalter bei diesen Vorführungen agierten. Ein Kartoffelquiz und fröhliche Lieder, bei denen auch die Gäste mitsingen durften, rundeten das Fest ab. Als leckere Speise gab es natürlich auch eine köstliche Kartoffelsuppe.

 

 

Gras

 

16.11.2011  | Netzcode: 3040247 
Sulzbach-Rosenberg

Teilen hautnah erlebt

Martinsfest in der Montessori-Kindertagesstätte

Hell leuchteten die Kerzen. Sie ließen die Laternen scheinen und brachten beim Martinsfest der Privaten Montessori- Kindertagesstätte auch die Kinderaugen zum Leuchten. Die 13 Kinder von eineinhalb bis drei Jahren hatten mit ihren Erzieherinnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich sowie der Kinderpflegerin Elfriede Wagner Laternenlieder und einen Lichtertanz einstudiert, die sie jetzt ihren Eltern und Geschwistern präsentierten. In einer kurzen Meditation betrachteten sie die Kerze als Lichtspender, als Wärmequelle und Freudenbringer. Denn teilt man das Licht, wird es immer heller. Die Kinder erinnerten sich dabei an die Geschichte von St.Martin, der als Soldat und später als Bischof immer wieder geteilt und geholfen hat. 

Nach dieser schönen Einstimmung zeigten die Kleinen voller Stolz den Eltern ihre selbstgebastelten Laternen. Heuer sind sie mit Kartoffeldruck gestaltet, weil die Kartoffel das Jahresthema der Kita ist. Die bunten Laternen in den Händen zogen die Kinder mit den Erzieherinnen und den Eltern durch die Straßen. Dabei sangen schon die Kleinsten mit großer Freude die traditionellen Laternenlieder.

 

 

Großes Feuer

Nach dem Laternenzug klang das Fest im Garten der Kindertagesstätte aus. Die Eltern hatten süße und herzhafte Schlemmereien mitgebracht, es gab Kinderpunsch und Glühwein. Besonders das große Feuer, an dem sich die Erwachsenen die Hände wärmten, faszinierte die Kleinen. Zum Abschluss des gerade für die Jüngsten sehr aufregenden Abends bekam jedes Kind eine gebackene Kerze. So konnten die Kinder das Teilen ganz real erleben.

 

 

Gras

11.07.2011  | Netzcode: 2880682 
Sulzbach-Rosenberg

Mut zum Auftritt mit der Käse-Maus

Sommerfest in der Privaten Montessori-Kindertagesstätte
 

Geraldine, die kleine Maus, fand ein großes Stück Käse und knabberte so lange daran, bis der Rest die Form einer Maus hatte. Und diese Käsemaus spielte auf ihrem Schwanz Flöte! "Geraldine und die Mauseflöte", das zauberhafte Kinderbuch von Leo Lionni, war Thema des Sommerfests in der Privaten Montessori-Kindertagesstätte.

Rund um die Mäuse

Die Diplom-Montessori-Pädagoginnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich sowie die Kinderpflegerin Elfriede Wagner hatten mit den 16 Kindern, die die Einrichtung besuchen, ein buntes Programm einstudiert. Alles drehte sich um Mäuse.

Begeistert machten die Kleinen mit bei Bewegungsspielen wie "Mäuschen, dreh dich um". Mit höchster Konzentration und voller Stolz trugen sie Gedichte, Lieder und Fingerspiele vor. Beeindruckend zu erleben, was die Kinder schon alles können, sind doch zwei Drittel von ihnen unter drei Jahren alt.

Mit großem Mut zeigten sie den Eltern, Großeltern und Geschwistern im sonnigen Garten, was sie alles gelernt haben. "Es fordert den Kindern viel ab, vor einem so großen Publikum aufzutreten und vorzutragen", erläuterte Luber-Schlegl, "zumal es für viele das erste Mal ist."

Tägliche Förderung

Die individuelle Förderung durch die tägliche Kindergartenarbeit ermögliche aber diese anspruchsvolle Vorführung, führte die Pädagogin aus.

Zur Erinnerung bekam jedes Kind am Ende einen Geraldine-Anstecker. Eltern und Kinder ließen das Sommerfest im Biergarten ausklingen.

 

 

Gras

 
24.07.2010  | Netzcode: 2423512  
Sulzbach-Rosenberg

Charme und Fantasie

Sommerfest der Montessori-Kindertagesstätte

 sie macht sich auf den weg
"Die Raupe Nimmersatt" war das Thema beim Sommerfest der privaten Montessori-Kindertagesstätte. Der Kinderbuchklassiker von Eric Carle war in allen Liedern und Spielen des umfangreichen Programms präsent.

Mit viel Charme und Fantasie spielten die 15 Kinder zwischen anderthalb und vier die Geschichte der hungrigen Raupe vor, die aus einem kleinen Ei schlüpft, dann Futter sucht und alles mögliche frisst. Besonders niedlich war es, als die ganze Raupe schmatzte. Schließlich verpuppte sie sich und verwandelte sich in einen schönen Schmetterling, der durch den Kreis der Eltern gaukelte. Damit gab das Sommerfest einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit der Einrichtung.

Die Erzieherinnen Simone Dietrich, Thea Luber-Schlegl und Elfriede Wagner sowie Praktikantin Christina Winkler hatten mit einfühlsamem Eingehen auf die Möglichkeiten der Kinder diese Leistung ermöglicht. Mit einem umfangreichen und vielfältigen Büfett, das die Eltern bestückt hatten, klang das Fest aus.

 

 

Gras

 
12.07.2010  | Netzcode: 2405581
Sulzbach-Rosenberg
 

Kleine Bücherwürmer auf Entdeckungsreise

Besuch der privaten Montessori-Kindertagesstätte in Stadtbibliothek - "Raupe Nimmersatt" dabei

 

In gespannter Erwartung saßen die 15 Kinder zwischen eineinhalb und viereinhalb Jahren um eine große Kiste herum. Luise Eckert, die Leiterin der Stadtbibliothek, hatte sich für den Besuch der privaten Montessori-Kindertagesstätte etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Schon im Kindergarten hatten die Kleinen mit ihren Erzieherinnen Thea Luber-Schlegl, Simone Dietrich und Elfriede Wagner den Bilderbuchklassiker "Die Raupe Nimmersatt" von Eric Carlé kennengelernt. Jetzt konnten sie eine dicke Plüschraupe knuddeln, und Eckert las das schöne Buch vor. Dann zauberte sie aus der Kiste verschiedene Ausgaben des Buchs und Hörspielbearbeitungen.

Die Kinder stellten staunend fest, dass diese Bücher zwar unterschiedliche Formate hatten, innen aber die gleichen Bilder und Texte. Eckert erklärte kindgerecht, wie die Bibliothek funktioniert. Begeistert erkundeten die kleinen Leseratten das Haus. Zum Schluss durfte Susi, die Kindergartenmaus, Bücher ausleihen. Als Dankeschön überreichten die Kinder eine selbstgebastelte

Raupe samt Obstkorb mit Früchten, die die Raupe Nimmersatt frisst. Jedes Kind nahm eine Raupe mit nach Hause.

 

 

Gras

 
26.03.2010  | Netzcode: 2254271  
Sulzbach-Rosenberg
 

Umgang mit Macht und Autorität

Landkreisweites Pilotprojekt des Kinderschutzbundes mit Kindergarten St. Anna

Sulzbach-Rosenberg. (lz/bba) "Starke Eltern - starke Kinder": Unter diesem Motto bieten der Kinderschutzbund zusammen mit den Kooperationspartnern Kindertagesstätte St. Anna und Montessori-Kindergarten ein landkreisweites Pilotprojekt an, das bei den Eltern der Einrichtungen sehr große Resonanz gefunden hat. Das Kreisjugendamt fördert diese Projektarbeit, die im Rahmen des Arbeitskreises Kinderschutz entstanden ist.
 
Der Kinderschutzbund unter Federführung von Birgit Natter und Simone Schorr lädt zusammen mit seinen Partnern zu zwölf Kursstunden ein, in denen praktische Inhalte für den Erziehungsalltag zu Hause vermittelt werden.
 
Fröhliches Miteinander

Dabei werden den Erziehungsberechtigten Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, um besser mit schwierigen Situationen umzugehen und das Wachsen einer Familie zu einem lebendigen, fröhlichen Miteinander zu fördern. Die Themen und Ziele der verschiedenen Kurseinheiten beschäftigen die Eltern mit den Werte- und Erziehungsvorstellungen in einer Familie: der Rolle und Aufgabe als Erziehende, der Kommunikation als Ausdrucksmöglichkeit von Bedürfnissen und Gefühlen, dem Verhalten in Problemsituationen, dem Umgang mit Macht und Autorität oder dem Erkennen und Lösen von familiären Problemen.
 
Bezug zum Alltag

Jede Kurseinheit habe ihr Thema und Motto, so erläuterte Ivonne Wamser, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Anna. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werde durch praktische Übungen, Gruppenarbeit oder Rollenspiele der Bezug zum Alltag hergestellt.
Mittels einer Wochenaufgabe solle dann der Partner in die Aufgabe einbezogen werden und Neues in der Familie ausprobiert sowie umgesetzt werden. Damit könne das Ziel der Unterstützung für einen konstruktiven Umgang mit Problemsituationen und die Förderung eines glücklichen Zusammenlebens forciert werden - die Verantwortung bleibe auch bei einem anleitenden Erziehungsmodell bei den jeweiligen Eltern.

In diesen Kursen, so betonte auch der Kinderschutzbund, bekämen die Eltern auch die Zeit und die Möglichkeit, eigenes Verhalten zu reflektieren, sich untereinander auszutauschen und mit kleinen Schritten viel Positives zu bewegen. Der erste Kurs sei bereits angelaufen, der zweite Kurs starte im Mai und aufgrund des großen Interesses der Eltern sei für das neue Kindertagesstättenjahr ein weiterer Kurs geplant. Anfragen dazu nimmt die Kindertagesstätte St. Anna, Ivonne Wamser, Telefon: 09661/21 53 entgegen.

 

 

Gras

13.11.2009  | Netzcode: 2081022
Sulzbach-Rosenberg

Mantelteilung und Laternentanz

St-Martinsfest in der Privaten Montessori-Kindertagesstättewir gehen mit den laternen

 

Fröhlich singend zogen schon die ganz Kleinen mit ihren selbst gebastelten Laternen durch die Straßen. Unterstützt wurden sie von ihren Eltern oder Geschwistern. Im Anschluss folgte ein gemütliches Beisammensein.

Davor zeigten die Kinder die Mantelteilung. Ein Laternentanz erfreute die zahlreichen Gäste.

 

 

 

 

Gras

Von (cog)  |  05.10.2009  | Netzcode: 2027503 
Sulzbach-Rosenberg

Lob als Strategie

Elternabend in der Montessori-Kindertagesstätte

"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen", hieß das Motto eines informativen Elternabends der privaten Montessori-Kindertagesstätte zum Thema Erziehung. Die Grundlagen für den Vortrag stammen aus einem erfolgreichen Elterntraining aus Australien, bekannt unter dem Namen Triple P.

Referentin Gerda Krusche, ausgebildete Triple-P-Trainerin, erläuterte, was Eltern tun können, um ihren Kindern diesen Weg zu ebnen. Wie bei einer größeren Wanderung brauchen Kinder Stärke und Kraft, um sich positiv zu entwickeln. Dies unterstützen Eltern am besten durch Zuneigung, viel gemeinsame Zeit und einen Blick auf die positiven Fähigkeiten der Kinder.

Dabei ist das konkrete beschreibende Lob eine wirksame Strategie. Zusätzlich brauchen Kinder Wegweiser in Form von Grenzen und Geboten, um sich auf ihrem Weg besser orientieren zu können. Immer sollten Eltern sich ihrer eigenen Vorbildfunktion bewusst sein.

Wenn Kinder eine bestimmte Handlung ausführen sollen, empfahl Krusche eine ruhige, klare Anweisung. "Hör auf mit dem Quatsch", sei für Kinder zu ungenau, ein konkretes "Hör auf, deine Bausteine herumzuwerfen. Bau doch lieber einen Turm damit" sei viel effektiver.

Zum Abschluss gab Krusche den Eltern noch viele praktische Ratschläge für häufige Konfliktsituationen wie Wutanfälle, morgendliches Trödeln, Unruhe beim Essen oder Geschwisterstreit. Das Evangelische Bildungswerk in Amberg (Tel. 09621 -49 62 60) bietet Elternkurse in Triple P an, am 7. Oktober 2009 startet der nächste Kurs.
 

 

 

Gras

 

Von (cog)  |  04.08.2009  | Netzcode: 1942089
Sulzbach-Rosenberg/Illschwang

Heißer Galopp auf Steckenpferden

Sommerfest der Montessori-Kindertagesstätte auf Reiterhof der Familie Klar in Neuöd

im galopp

 
Viel Spaß hatten Kinder und Eltern beim Sommerfest der privaten Montessori-Kindertagesstätte auf dem Reiterhof der Familie Klar in Neuöd.

Die Kinder im Alter von anderthalb bis vier Jahren hatten passend zur Umgebung ein Programm einstudiert, in dem sich alles um Pferde drehte. Mit großer Konzentration und viel Spaß zeigten sie unter der Anleitung der Erzieherinnen Simone Dietrich, Thea Luber-Schlegl und Elfriede Wagner Lieder, Bewegungsspiele, Tänze und Fingerspiele. Die selbstgebastelten Steckenpferde, auf denen sie in der Runde galoppiert waren, durften die Kinder behalten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die Kinder reiten oder bei sonnigem Wetter eine Kutschfahrt über die Felder unternehmen, die Eltern genossen einen ruhigen Plausch bei Kaffee und Kuchen.
 

 

 

Gras

Von (cog)  |  22.05.2009  | Netzcode: 1838859 
Sulzbach-Rosenberg

Sogar die Maus liest fleißig mit

Montessori-Kindertagesstätte zu Besuch in der Stadtbibliothek im Schlosssusi maus bekommt ausweis

 
Sulzbach-Rosenberg. (cog) Kann eine Maus einen Bibliotheksausweis bekommen? Bestimmt nicht jede, aber für Susi, die Kindergartenmaus der Montessori-Kindertagesstätte in Rosenberg, gab es einen Büchereiausweis. Zwölf Kinder der Montessori-Kindertagesstätte im Alter von eineinhalb bis vier Jahren waren mit ihren Erzieherinnen Simone Dietrich, Thea Luber-Schlegl und Elfriede Wagner sowie der Maus Susi in die Stadtbibliothek gekommen, um Susis Geburtstag zu feiern.
 
Bibliotheksleiterin Luise Eckert und die Erzieherinnen hatten den Besuch gut vorbereitet. Es war eine Premiere, denn auch wenn schon viele Kindergartengruppen die Bücherei besucht haben, waren noch nie vorher so kleine Kinder da. Ein Stuhlkreis mit Bilderbüchern wartete auf die Kinder. Sie blätterten sofort darin. "Schau mal, Susi, ich habe ein Buch mit Mäusen", freute sich der vierjährige Luca. Nach einem Begrüßungslied erklärte Eckert den Kindern, was eine Bibliothek alles bietet.

Die wissbegierigen Kinder lernten, dass man Bücher, aber auch andere Medien wie CDs mit Kinderliedern, Filme und Kinderzeitschriften ausleihen kann, man also nur einen Ausweis und kein Geld braucht. Dann führte Eckert ihre kleinen Gäste durch das ganze Haus. Die Kinder sahen das Büro, die große Schublade mit den CDs, die Kuschelecke und die vielen Bücher in allen Stockwerken. Vorsichtig nahmen die künftigen Leser Bücher aus dem Regal, schauten sie an und stellten sie selbst wieder zurück.
 
Besonders gut gefielen ihnen die Bilderbücher. Die Bibliothek bietet eine große Auswahl an Bücher schon für die Allerkleinsten mit dicken Pappseiten und klaren, einfachen Bildern. Dann feierte die ganze Gruppe in der anregenden Atmosphäre der Bücherei mit Getränken und Häppchen und den vertrauten Geburtstagsliedern Susis Geburtstag.

Susi bekam als Geschenk ein Buch und einen Büchereiausweis, und die Kinder durften Bücher ausleihen. Die Freude an Büchern, das war offensichtlich, kennt kein Mindestalter. Eckert, Dietrich und Luber-Schlegl waren mit diesem Bibliotheksbesuch genauso zufrieden wie die Kinder und sind entschlossen, ihn zu wiederholen.
 
 

 

 

Gras

06.08.2008  | Netzcode: 1489274 
Sulzbach-Rosenberg

"Kniereiter" lernen später besser

Lerntrainerin zu Gast bei Montessori-Kindertagesstätte und Familientreff

In Kooperation der Privaten Montessori-Kindertagesstätte und des Familientreffs informierte Barbara Kusikowski, Lerntrainerin und Erzieherin, höchst interessierte Eltern und Pädagoginnen darüber, wie wichtig und wertvoll die Jahre vor der Einschulung für eine gute Lernbasis sind. Lernen, wie es in der Schule erwartet wird, gelingt nur gut, wenn das Fundament stabil und sicher ist. Deshalb betonte Kusikowski: "Lernen beginnt schon weit vor dem Schulbeginn!"

Die Referentin führte aus, dass deutsche Schülerinnen und Schüler laut PISA-Studie vermehrt Schwierigkeiten beim Leseverständnis, in der Mathematik und im Bereich der Problemlösefähigkeiten zeigen. Die Folge davon ist, dass laufend an neuen Förderkonzepten im Vorschulbereich wie auch an schulbegleitenden Maßnahmen gearbeitet wird. Die Frage, ob diese wirklich notwendig sind, beantwortete die Referentin in ihrem Vortrag anschaulich und mit vielen Beispielen aus der Praxis.

Äußerst überrascht zeigten sich die Teilnehmenden darüber, dass spezielle Bewegungsübungen, z.B. Brain-Gym-Übungen, die eigene Merkfähigkeit erstaunlich schnell verbesserten. Kusikowski erläuterte zudem, dass die persönlichen Wahrnehmungsebenen, die ein Mensch beim Lernen bevorzugt benutzt, mehr beachtet werden sollten. Außerdem blieben bei geringer Energiebasis die "Gehirnautobahnen" ohne stabile und gefestigte Vernetzungen.
 
Durch gezielte Bewegung und Wassertrinken könnten diese ganz einfach aufrecht erhalten und sogar gesteigert werden. "Nur dann können Lernprozesse ohne Störungen ablaufen." Den Eltern wurde bewusst gemacht, wie eine gute Ausbildung aller Sinne mit dem späteren Lernen, vor allem in den Fächern Deutsch und Mathematik zusammenhängt.

"Back to the roots", forderte die Lerntrainerin immer wieder. Matschen, klettern, balancieren, im Haushalt mithelfen dürfen, Zeit zum Vorlesen, Kniereiter- und altbewährte Tischspiele anbieten, sind Grundvoraussetzungen für das Lernen.

Eltern, die ihren Kindern zudem immer wieder Anstrengungen zutrauen und auch zumuten, schenken ihnen das Fundament, auf dem die Schule im Anschluss gezielt aufbauen kann.
 

 

 

Gras

Von (cog)  |  26.06.2008  | Netzcode: 1430653
Sulzbach-Rosenberg

Nachfrage ist groß

Sommerfest in Montessori-Kindertagesstätte

Seit 5 Jahren bereichert die private Montessori-Kindertagesstätte in Rosenberg das Kinderbetreuungs- und -bildungsangebot der Stadt. Mit einem Sommerfest unter dem Motto "Reise durch die Jahreszeiten" wurde jetzt das Jubiläum gefeiert.

Die einhalb- bis vierjährigen Kinder zeigten bei Liedern und Tänzen ihr Können. Begeisterter Applaus der Gäste belohnte die Kinder und ihre Erzieherinnen für ihre Vorbereitungen und Darstellungskünste.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein erläuterten die beiden Diplom-Montessori-Pädagoginnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich das besondere Konzept ihres Kindergartens. Entstanden ist die bewusst familiär gehaltene Einrichtung 2003 auf Privatinitiative der Erzieherinnen. Da das angebotene Konzept sehr gefragt ist, nutzen sogar Kinder aus Kastl, Amberg, Etzelwang oder Vilseck diese Betreuung und Förderung. Deshalb konnte schon im zweiten Jahr ein Arbeitsplatz für eine Kinderpflegerin geschaffen werden.

Damit liegt der Betreuungsschlüssel durch Fachpersonal weit über dem gesetzlich geforderten und sonst üblichen Personalstandard, denn täglich sind nur zwölf Kinder im Alter zwischen eineinhalb und sechs Jahren anwesend. Optimale individuelle Betreuung ist also gewährleistet.

Der Unterschied zu anderen Kindergärten, so Luber-Schlegl, ist die gelebte Montessori-Pädagogik. Montessori (1870 bis 1952), die erste Ärztin Italiens, entwickelte Methoden und Materialien zur Förderung der Sinne und der Wahrnehmung, die durch ihre außergewöhnliche Konzeption Kinder beim selbsttätigen Handeln besonders unterstützen.
 

 

 

Gras

20.10.2007  | Netzcode: 1143054 
Sulzbach-Rosenberg

Kleine Gruppen

FWU besichtigt Private Montessori-Einrichtung

In der privaten Montessori-Tagesstätte trafen sich FWU-Stadtratskandidaten und informierten sich über das Konzept und die Arbeit der Einrichtung. Die Initiatorinnen Frau Luber-Schlegl und Frau Dietrich standen Rede und Antwort und gaben interessante Einblicke in den Alltag ihrer Tagesstätte. Vor allem die wirtschaftliche Führbarkeit dieser Gruppe stieß bei den Besuchern auf reges Interesse.

So kommt die seit 2003 erfolgreich laufende Tagesstätte ohne finanzielle Unterstützung sowohl von der Stadt als auch von der Regierung aus. Dies ist allerdings nur durch ein hohes Maß an Engagement von Seiten der Erzieherinnen und einen etwas höheren Elternbeitrag möglich.

Zur Zeit betreut die private Einrichtung zwölf Kinder im Alter von 1,5 bis ca. 3 Jahren. Bei Bedarf könnten aber auch Kinder bis zu 10 Jahren dort Aufnahme finden. Vor allem die kleine Gruppengröße ist für viele Eltern ein besonderer Pluspunkt der privaten Tagesstätte.
 

 

 

Gras

Von (cog)  |  13.07.2006  | Netzcode: 10899206  | 

Sulzbach-Rosenberg

Töne sehen und auch fühlen

Montessori-Kindertagesstätte zu Besuch im Erfahrungsfeld der Sinne Nürnberg

toene sehen

Mit allen Sinnen lernen, um die Welt wirklich zu begreifen, das steht im Zentrum der Montessori-Pädagogik. Mit den großen Kindern, die jetzt im Sommer den Kindergarten verlassen, unternahm die Private Montessori-Kindertagesstätte in Rosenberg deshalb einen Ausflug zum Erfahrungsfeld der Sinne in Nürnberg.

Schon die Fahrt dorthin war für die Kinder ein Erlebnis, für einige die erste Reise mit der Eisenbahn und der U-Bahn, manche waren noch nie vorher Rolltreppe gefahren. Die Kita-Leiterinnen Thea Luber-Schlegel und Simone Dittrich hatten aus dem umfangreichen Angebot kindgerechte Angebote ausgewählt.

So ließen sie ihren Sehsinn von Zerrspiegeln verblüffen und rochen verschiedene Düfte. Da Tastsinn sich nicht auf die Hände beschränkt, gingen sie über einen Barfußweg. Knubbelige Tennisbälle, faserig-weichen Rindenmulch und glatte Fliesen ertasteten sie mit den Füßen.

Die Kinder mahlten Hirse und kosteten Hirsebrei - ein Geschmack von Afrika. Das Gehör trainierten sie an Klangsäulen. Höhepunkt war die Klangwerkstatt. Auf einer Metallplatte lag Sand. Ein Mann brachte die Platte mit einem Geigenbogen zum Schwingen. Der Sand ordnete sich wie durch Zauberei zu Mustern, je nachdem welche Töne erklangen. So konnten die faszinierten Kinder Töne auch sehen und fühlen! Sie waren begeistert, auch Thea Luber-Schlegel und Simone Dietrich nahmen wertvolle Anregungen in ihre alltägliche Arbeit in der Kita mit.
 

 

 

Gras

Von (cog)  |  27.01.2006  | Netzcode: 10822673

Sulzbach-Rosenberg

Pusten und Saugen

Bei Montessori-Eltern Vortrag über Spracherziehung


"Sprache hören ist nicht schwer, selber sprechen manchmal sehr" lautete das Thema eines Vortrags in der privaten Montessori-Kindertagesstätte. Als Referentin konnte Gerda Krusche, Sonderpädagogin mit der Fachrichtung Sprachheilpädagogik, gewonnen werden.

Fast alle Kinder lernen recht schnell und problemlos sprechen, und der Prozess des Sprechenlernens verläuft bei allen etwa gleich. Was so einfach und selbstverständlich aussieht, ist aber in Wirklichkeit hoch kompliziert und auch noch nicht restlos erforscht. Ganz wichtig ist, dass das Kind hören kann und bereit ist zu kommunizieren. Dann kann es im Gespräch Sprache erleben und selbst produzieren. Dabei vergleicht es ständig, was es selber spricht, mit seinen sprachlichen Vorbildern und korrigiert sich.

Die Referentin vertiefte besonders, wie man sein Kind zuhause fördern kann. Man sollte Störschall ausschalten, mit dem Kind spielerisch das genaue Zuhören üben und die Mundmotorik trainieren. Besonders wertvoll ist hierfür Stillen, später auch Spiele, bei denen das Kind pusten oder saugen muss, wie bei Seifenblasen oder dem Trinken mit einem Strohhalm. Sehr wichtig ist auch, dass man mit Kindern langsam, deutlich und vor allem richtig spricht.

Anschließend stellten die Erzieherinnen den Eltern diverse Arbeitsmaterialien für den Bereich des Sprechenlernens vor.

 

 

 

Gras

Von (srz)  |  20.06.2005  | Netzcode: 10730618

Sulzbach-Rosenberg

"Angie" bringt Kindern die Hunde näher

Vierbeiniger Besuch in Montessori-Kindertagesstättehund angie bei den kindern

Die Kinder der Montessori-Kindertagesstätte hatten zusammen mit ihren Betreuerinnen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich, beide Diplom-Montessori-Pädagoginen, die Hundedame Angie aus Edda Friedels Hundeschule eingeladen.

Durch anschauliches, konkretes Handeln und aktives Mitmachen wurden so vielerlei Erfahrungen und Erkenntnisse über den Umgang mit Hunden gewonnen.

Dies entspricht in jeder Weise den Vorstellungen der Montessori-Pädagogik. Zwei Wochen lang liefen gezielte Vorbereitungen mit den Kindern, um den Besuch von Angi zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Es wurde gebastelt, Bilderbücher mit Informationen über Hunde betrachtet sowie ein Hundetanz und ein Bewegungsspiel gelernt.

Gespräche über richtiges Verhalten fremden Hunden gegenüber wurden geführt - mit dem Ergebnis: Nicht weglaufen, wenn ein Hund auf einen Menschen zuläuft. Nur streicheln, wenn die Begleitperson des Hundes es erlaubt - aber vorher fragen. Ebenso wurde besprochen, was zu tun ist, wenn man einen eigenen Hund hat: Ihn freundlichen behandeln und gut versorgen.

Ziel der Veranstaltung war: Ängste vor Hunden gar nicht erst aufkommen lassen; bestehende Ängste abbauen; angemessenes Verhalten im Umgang mit fremden und eigenem Hund lernen.

Zum Abschied tanzten die Kinder den Bingotanz und führten ein lustiges Bewegungsspiel von einem Hund vor.
 

 

 

Gras

Von (srz)  |  25.05.2004  | Netzcode: 10562320

Sulzbach-Rosenberg
 

Eigenständig und selbstbewusst

Entdeckungsreise durch Kindes-Entwicklung: Montessori-Pädagogik stellt sich vor
 
Sulzbach-Rosenberg.(srz) "Montessoripädagogik - was ist das?"
Zu diesem Thema hatten der Familientreff Sulzbach-Rosenberg und die Private Montessori-Kindertagesstätte geladen. Der fesselnde Vortrag der beiden Referentinnen begeisterte die aufmerksamen Zuhörer im Seminarraum des Gründerzentrums Amberg-Sulzbach.
 
"Woher jemand kommt, welche Erfahrungen er macht und welche Erziehung jemand genießt, wirkt sich immer auch auf den gesamten Lebensweg aus", so Rita Steibel zu Beginn des Abends. Im ersten Teil stellte sie deshalb das Leben und Wirken Maria Montessoris, Begründerin der Montessoripädagogik vor (SRZ berichtete).
Letztendlich, so Steibel, führte die hervorragende Beobachtungsgabe Montessoris zu den uns heute bekannten Konzepten und zur Entstehung der sog. Entwicklungsmaterialien. Einzigartig sei zu ihrer Zeit außerdem die Art und Weise gewesen, mit der sie Kinder an- und ernstnahm. Ebenso verstand sie es, ihre Methode und Erfahrungen weiterzugeben, so dass ihre Pädagogik rund um den Globus bekannt wurde.

Alle Sinne schulen

Extrem wichtig sei Montessori die Schulung und Sensibilisierung aller Sinne gewesen. "Es ist nichts im Verstand, was nicht zuvor in den Sinnen war", schrieb Montessori. Zeitlebens setzte sie sich für verschiedenste Randgruppen der Gesellschaft ein und kämpfte für bessere Bildungspolitik.

"In Zeiten des Pisa-Schattens wäre es hilfreich und förderlich, sich auf die bereits bestehenden und in sich stimmigen Konzepte Montessoris zu besinnen", so Steibel. Es sei nicht notwendig übereifrig, relativ undurchdachte neue Konzepte zu entwickeln.


Steibel und Kraidl wiesen im zweiten Teil des Abends mit vielen praktischen Beispielen immer wieder darauf hin: "Sinn jeglicher Materialarbeit ist die Hinführung zu Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit. Nur so kann sich immer mehr eine eigenständige, selbstbewusste Persönlichkeit entwickeln." Da alle Materialien die Sinne und die Wahrnehmung förderten, bildeten sich beim Umgang damit stets neue wichtige Vernetzungen in den Gehirnregionen.
Der "innere Bauplan"

Die Referentinnen machten deutlich, dass man sich bewusst machen solle, dass jeder Mensch mit einem ihm eigenen "inneren Bauplan" zur Welt komme. Dieser bestimme in erster Linie, welche Entwicklung ein Kind nehmen werde. Der "absorbierende Geist" des Kindes, der gerade in den ersten Lebensjahren, sowohl Positives wie Negatives aufsauge wie ein Schwamm, brauche deshalb ein anregendes Umfeld.

Wenn es gelinge, eine gut vorbereitete Umgebung zu schaffen, könne sich das Kind in seinen "sensiblen Perioden" das aneignen, was für seine Entwicklung wichtig sei. "Wenn man den Kindern Geduld und Vertrauen schenkt, lernen sie in diesen Phasen besonders leicht und aus einer eigenen inneren Motivation heraus", erläuterte Steibel.

Deshalb gehöre zu den Aufgaben der Erziehenden die Kenntnis der sensiblen Zeiten und eine regelmäßige Beobachtung des Kindes. So könne eine Umgebung und Materialien angeboten werden, in der das Kind von sich aus lernen könne und dürfe.

Dies wiederum begünstige, dass Kinder immer mehr zu einer tiefen Konzentration bei ihren Tätigkeiten finden, zu der von Montessori geprägten "Polarisation der Aufmerksamkeit". Diese fehle unseren Kindern, laut Pisa, zunehmend.

Der Abend zeigte, dass Montessoripädagogik eine Erziehungsform ist, die grundsätzlich das Kind sowohl mit seinen Stärken als auch Schwächen annimmt. Sie bietet dem Kind "geistiges Futter", so dass es in seinen sensiblen Phasen das lernen kann und darf, was für seine Entwicklung günstig ist. Montessori-Pädagogik will Kinder psychisch stark machen, damit sie sich zu Menschen entwickeln können, die sich selbst und andere achten.

Im Anschluss entstand eine kritische Diskussion, bei der alle Fragen ernst genommen und beantwortet wurden. Die Ausstellung mit besonderen Fördermaterialien rundete den höchst interessanten Abend ab.
 

 

 

Gras

Bergstadtbote Nr. 5 2004 (jg)
Sulzbach-Rosenberg

„Hilf mir, es selbst zu tun“

Private Montessori-Kindertagesstätte in Sulzbach-Rosenberg
 
Maria Montessori (1870-1952) engagierte sich zeitlebens für so genannte Randgruppen und Außenseiter. Sie prangerte Missstände der Bildung an und zeigte Verbesserungsmöglichkeiten auf.
Aufgrund der Erkenntnisse der Pisa-Studie gewinnt ihre Pädagogik immer wieder mehr an Aufmerksamkeit. Auch in Sulzbach-Rosenberg etabliert sich jetzt eine private Montessori-Kindertagesstätte.
Diesen Leitsatz der bekannten italienischen Pädagogin und Ärztin Maria Montessori („Hilf mir, es selbst zu tun“) haben zwei erfahrene Erzieherinnen umgesetzt. Die beiden Diplom-Montessori-Pädagoginnen bieten seit September 2003 Platz für Kinder im Alter von eineinhalb bis zehn Jahren in ihrer privaten Kindertagesstätte an.
Besonderen Wert legen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich auf die familiäre Atmosphäre der Einrichtung. Die Gruppenstärke von max. 15 Kinder erlaubt eine intensive und individuelle Bildung, Förderung und Erziehung der Kinder. Die Räume der Kindertagesstätte sind nach Prinzipien der vorbereiteten Umgebung gestaltet.
Maria Montessori beobachtete in ihrer langjährigen pädagogischen Arbeit, dass sich ein Umfeld, das den kindlichen Geist und Körper anspricht und anregt, äußerst positiv auf die gesamte Entwicklung des Kindes auswirkt. Verschiedene geometrische Formen werden zu neuen Formen zusammen gefügt. Schon ein Fünfjähriger macht unbewusst erste geometrische Erfahrungen.
Ausdauer und Konzentration werden geschult, später die verschiedenen Formen benannt. So wird auch hier die Sprachkompetenz erweitert. Durch das Sortieren und Aufteilen verschiedener Gegenstände aus einer großen Menge machen die Kinder erste unbewusste mathematische Erfahrungen. Die Fingerfertigkeit wird trainiert.
Beim Übergreifen der Körpermitte mit den Händen wird die Integration der beiden Gehirnhälften geschult. Begriffe „gleich“ und „anders“ werden bewusst erfahren.
Maria Montessori hat diese Arbeiten gerade für jüngere Kinder als sehr wichtig erachtet. Die Selbstständigkeit wird somit besonders erlernt, die spätere Schreibrichtung unbewusst von links nach rechts geübt. Ebenso wird auch die Geschicklichkeit für das selbstständige Essen gefördert. Anfangs erfordern diese Arbeit hohe Konzentration.
Die Kinder finden deshalb in dieser Kindertagesstätte besonders ausgewählte ern-, Spiel- und Erfahrungsmaterialien. Diese holen das Kind auf seiner jeweiligen Entwicklungsstufe ab und führen es Schritt für Schritt weiter. Diese Materialien fördern die Selbstständigkeit, schulen und sensibilisieren die einzelnen Sinne und unterstützen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder.
Die Wahrnehmungsförderung über die Sinne führt vom konkreten Umgang mit den Dingen zum abstrakten Denken und Handeln. Gleichzeitig wird die sprachliche Kompetenz und die Konzentration gefördert.
Wesentliche Aufgaben der Erzieherinnen in der Montessori-Pädagogik sind neben der Raumgestaltung und Materialaufbereitung, jedes Kind in seiner ihm eigenen Art anzunehmen und zu respektieren. Aus dieser Achtung dem Kind gegenüber können objektive Beobachtungen zeigen, welche Interessen, Begabungen, vielleicht auch Schwächen in der Entwicklung des Kindes bestehen. Entsprechende Förderung und Unterstützung können daraufhin gezielt angeboten werden.
 
 

 

 

 

Gras

Von (ge)  |  23.04.2004  | Netzcode: 10547489
Sulzbach-Rosenberg
 

Pädagogik im Pisa-Schatten

Private Montessori-Kindertagesstätte in Sulzbach-Rosenberg etabliert

 
Sulzbach-Rosenberg. (ge) "Hilf mir, es selbst zu tun": Diesen Leitsatz der bekannten italienischen Pädagogin und Ärztin Maria Montessori haben in der Herzogstadt zwei erfahrene Erzieherinnen umgesetzt: Die beiden Dipl.-Montessori-Pädagoginnen bieten seit September Platz für Kinder im Alter von eineinhalb bis zehn Jahren in ihrer privaten Kindertagesstätte an.
 
Besonderen Wert legen Thea Luber-Schlegl und Simone Dietrich auf die familiäre Atmosphäre der Einrichtung. Die Gruppenstärke von max. 15 Kinder erlaubt eine intensive und individuelle Bildung, Förderung und Erziehung der Kinder.

Die Räume der Kindertagesstätte sind nach den Prinzipien der so genannten "vorbereiteten Umgebung" gestaltet. Maria Montessori beobachtete in ihrer langjährigen pädagogischen Arbeit, dass sich ein Umfeld, das den kindlichen Geist und Körper anspricht und anregt, äußerst positiv auf die gesamte Entwicklung des Kindes auswirkt.

Die Kinder finden deshalb in dieser Kindertagesstätte besonders ausgewählte Lern-, Spiel- und Erfahrungsmaterialien. Diese holen das Kind auf seiner jeweiligen Entwicklungsstufe ab und führen es Schritt für Schritt weiter. Die Materialien fördern die Selbstständigkeit, schulen und sensibilisieren die einzelnen Sinne und unterstützen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder.

Die Wahrnehmungsförderung über die Sinne führt von konkreten Umgang mit den Dingen zum abstrakten Denken und Handeln. Gleichzeitig wird die sprachliche Kompetenz und die Konzentrationsfähigkeit gefördert.

Wesentliche Aufgaben der Erzieherinnen in der Montessori-Pädagogik sind neben der Raumgestaltung und Materialaufbereitung, jedes Kind in seiner ihm eigenen Art anzunehmen und zu respektieren. Aus dieser Achtung dem Kind gegenüber können objektive Beobachtungen zeigen, welche Interessen, Begabungen, vielleicht auch Schwächen in der Entwicklung des Kindes bestehen. Entsprechende Förderung und Unterstützung können daraufhin gezielt angeboten werden.

Maria Montessori engagierte sich zeitlebens auch für Randgruppen und Außenseiter (Kriminelle, Frauen, Kinder, Behinderte). Sie prangerte Missstände der Bildung an und zeigte Verbesserungsmöglichkeiten auf. Aufgrund der Erkenntnisse der Pisa-Studie gewinnt ihre Pädagogik immer wieder mehr an Aufmerksamkeit.
 

Abschluss