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Der Bereich der Mathematikerziehung

Er umfasst Materialien mit denen das Kind grundlegende und vertiefende mathematische Erfahrungen machen kann. Das Kind kann dabei vom konkreten zum abstrakten Lernen geführt werden, vom Greifen zum Be - greifen.

Das mathematische Material baut auf dem Sinnesmaterial auf. Beides ergänzt sich und vernetzt sich in vielen Dingen, z.B. die roten Stangen als Vorübung zu den Numerischen Stagen.

Gras

Numerische Stangen (blaurote)

Numerische Stangen

(Originalmaterial)

  • Kennen lernen der Zahlennamen
  • Bildung der Zahlenfolge
  • Kombination von Wort und Menge
  • Über den muskulären Sinn soll das Kind den Eindruck der Zahlen 1 bis 10 gewinnen

Numerische Stangen mit Ziffernkarten

(Originalmaterial)

  • Zuordnen von Ziffer und Stange
  • Sicher werden im Umgang mit der abstrakten Ziffer
  • Indirekte Vorbereitung auf Addition
  • Die Zahlenreihe von 1 bis 10 wird geübt
Numerische Stangen und Ziffer
Spindeln

Spindelkasten

(Originalmaterial)

  • Festigung des Mengenbegriffs durch Wiederholung
  • Einführung der Zahl 0 (Null)
  • Quantitätsentstehung durch Hinzufügen der kleinsten Einheit 1
  • eine Zahl begreifen, indem das Kind Spindelmenge in der Hand hält

Menge - Ziffer zuordnen

(adaptiertes Material)

  • Kombination der Menge und Ziffer üben
  • Der Erzieher orientiert sich am Kind und arbeitet, so lange Interesse besteht weiter
  • Andere Kinder lernen durch Beobachten
Menge Ziffer zuordnen
Menge N%uFFFDsse

Menge Nüsse zuordnen

  • Je nach Wissenstand des Kindes zählt es die Menge der Punkte auf dem Deckel ab - oder erkennt die Ziffer auf der Dose
  • Nun werden entsprechend viele Nüsse eingezählt
  • Zahlen- und Mengenverständnis (mehr - weniger) werden geübt

Colorama

  • Umgang mit geometrischen Formen üben: gleiche / verschiedene erkennen
  • Schulung der Wahrnehmung: herausfinden einer bestimmten Form Farbe aus vielen
  • Indirekte Vorbereitung auf Geometrie
  • Wortschatzerweiterung durch Benennung
Colorama

 

 

Sandpapierziffer nachfahren

   Sandpapierziffern

(nachgemachtes Originalmaterial)

  • Ziffername und Symbol werden zugeordnet
  • durch die Drei-Stufen-Lektion werden die Namen erarbeitet und vertieft
  • indirekte Vorbereitung auf das Schreiben durch Nachfahren der Ziffer
  • Fehlerkontrolle durch selbsttätige taktile Unterscheidung von rau (=Ziffer) und glatt

 

  Übung im Heft mit Ziffer und Menge

Übung im Heft mit Zahlen

  • durch die spielerische Übertragung in das Heft steigt die Wertigkeit der Arbeit beim Kind
  • das Kind arbeitet mit Freude und verinnerlicht den Mengenbegriff durch die Wiederholung
Baukiste wird eingeräumt

  Baukiste einräumen

  • die verschieden großen und langen Holzbausteine werden mit System aufgeräumt, damit sie alle reinpassen
  • das Kind findet durch Ausprobieren die günstigste Anordnung heraus
  • unbewußt werden erste mathematische Erfahrungen gemacht (vergleichen, messen, ergänzen)
  • der Ordnungssinn wird unterstützt
  • soziale Kompetenzen werden gefördert
    (miteinander absprechen)

 

  Stangen tragen

Stangen tragen

  • Längen "begreifen" lernen
  • Raum-Lage-Wahrnehmung wird geschult : 
    wie komme ich ohne anstoßen durch die
    Tür?
  • Lernen über das Muskelgedächtnis
  • Wortschatzdifferenzierung: lang - kurz
    länger als  -  kürzer als,      gleich lang

 

Mengen auf Löffel abmessen

Mengen abmessen

  • abmessen einer kleinen Menge Flüssigkeit erfordert großes Geschick und eine ruhige Hand
  • Kinder lernen verschiedene Maßeinheiten kennen
  • im täglichen Tun vergleichen, messen, zählen und schätzen wir ständig ab
    > das alles ist Mathematik

 

  gemeinsamer Turm aus Bausteine

kleine Statiker

  • durch Beobachtung und selbst ausprobieren lernen die Kinder eine optimale Technik des Bauens
  • Wer ist größer? Wir messen ab
  • Sprache wird aktiv mit eingebaut und differenziert :  höher, breiter, klein, groß, wenig, viele ....
  • mit einem Partner bauen fördert die sozialen Bindungen

 

Formen, Gößen und Farben unterscheiden

geometrische Formen erkennen

  • die Wahrnehmung wird differenziert
  • hier müssen gleichzeitig die Form, Größe und Farbe beachtet werden
  • aus der Unordnung in die Ordnung finden (hier mit Schablone als Hilfe) muß lange geübt werden
  • das Kind lernt Lösungsmöglichkeiten der Hilfe kennen

 

  Mengenreihen legen

Mengenreihen legen

  • die Anordnung in einer Reihe scheint so leicht, muss aber erst trainiert werden
  • das Kind lernt, sich eine Hilfslinie zu denken 
    (Es hat noch nie in einem Heft gearbeitet !)
  • das Abzählen geschieht von links nach rechts
    (Das Kind kann noch nicht lesen !)

 

   Würfelaugen zählen

  • bei vielen Varianten des Tischspiels werden die Würfelaugen gezählt
  • die Merkfähigkeit wird geschult - welche Punkte sind bereits gezählt worden
  • das Abzählen und Zeigen auf die "Augen" muß in eine Ordnung gebracht werden (Eindeutigkeitsprinzip)

 

Raum-Lage-Wahrnehmung erleben

  • die Begriffe "auf" / "oben" / "unter" / "neben" werden hier wirklich gelebt und erfahren durch selbst Tun
  • Wiederholung vertieft die Bedeutung der verschiedenen räumlichen Zuordnungen
  • dies ist bereits eine wichtige Stufe für Mathemathisches Denken - nur wenn solche Begriffe verinnerlicht sind, kann ein Kind auch später Rechenaufgaben verstehen und lösen lernen

 

Reihen stecken

  • Arbeiten von links nach rechts wird geübt (wichtig in unserer Kultur)
  • Erkennen und Ordnung einer gewissen Struktur - mathematisches Denken beginnt
  • Reihenbildung kann geschult werden (ohne Vorgabe einer konkreten Linie - die vielen Löcher werden anders wahrgenommen, eingeteilt)
  • Ausdauer und Feinmotorik werden  trainiert

 

   einfache Baupläne lesen lernen

  • das Umsetzen von einer zweidimensionalen Vorlage auf die dreidimensionale Wirklichkeit wird geschult
  • Auge-Hand-Koordination und ruhige Handführung werden trainiert
  • genaues Hinsehen erfordert eine gute Wahrnehmung

 

Simultanes Erfassen

  • durch wiederholtes Tun üben die Kinder spielerisch das Zählen / Erfassen von Mengen
  • das Bild der Würfelaugen kann mit der Zeit simultan (auf einen Blick) erfasst werden
  • die Kinder lernen, dies auch auf andere Situationen umzusetzen

 

 

   der Blick in den Spiegel /
   verdrehte Welt

  • hier bekommen die Begriffe "oben" und "unten" eine neue Bedeutung
  • räumliche Wahrnehmung wird geschult
  • Tiefensehen ist die Voraussetzung für räumliches Denken / Geometrie

 

verschiedene Formen

  • verschiedene Puzzle fördern das Formgedächtnis
  • Größen werden unterschieden durch taktile und visuelle Kontrolle
  • Formen können benannt werden / Serien gebildet (von klein nach groß)

 

    Anweisungen verstehen und 
    umsetzen

  • in verschiedenen Situationen werden Begriffe (auf, unter, neben, vor, hinter, usw.) angewendet und vertieft
  • begleitendes Benennen der Tätigkeiten unterstützt das Verständnis
  • Lernen über Bewegung spricht mehrere Kanäle an

 

Abmessen / Rauminhalte

  • spielerischer Umgang mit unterschiedlichen Gefäßen beim Einfüllen von Körnern
  • unbewusste, vielseitige Erfahrungsmöglichkeiten mit Volumen von Behältern sammeln
  • "Mehr" und "Weniger" wird unterschieden

 

   demokratische Abstimmung

  • Kinder dürfen bei Entscheidungen mitbestimmen
  • sie erfahren die Regeln einer demokratischen Abstimmung: "weniger" und "mehr" bekommt eine konkrete Bedeutung
  • im kleinen Rahmen werden so mathematische Kenntnisse im Alltag umgesetzt

 


Abschluss